Papi, Papi - der Hermann hat die Mama wieder geschlagen

Bombe vor dem Landesgericht St. Pölten: FP-Gemeinderat Hermann Nonner schwer beschuldigt

St. Pölten, (SPI) - Im gestrigen Prozeß vor dem Landesgericht St. Pölten platzte eine Bombe, gegen die die sonstigen Prozesse aus
dem vergangenen Gemeinderatswahlkampf wie Knallkörper wirken. Im Prozeß des freiheitlichen Gemeinderates Hermann Nonner gegen den St. Pöltner Stadtexpress, welcher in einem Artikel Nonner vorgeworfen hatte, seine Frau "mit der Hacke" bedroht zu haben, sorgte ein alter Strafakt des Polizeibeamten für Aufsehen.****

In diesem sind penibel Vorwürfe gegen Nonner aufgelistet, die eine deutliche Sprache sprechen. Die Zeugen gaben zu Protokoll, Nonner habe mehrmals seine Frau geschlagen und ihr sogar mit dem
Umbringen gedroht, sollte sie ihn deshalb anzeigen. Diese Vorwürfe kommen nicht von irgendwem, sondern Nonners damalige Frau Gerlinde hatte dies ihrem engsten Freundeskreis anvertraut. Die damalige Strafverfolgung mußte eingestellt werden, da Nonners Frau schließlich die Ermächtigung zur Strafverfolgung zurückzog. Hermann Nonner bestritt bisher stets das Vorhandensein eines Strafaktes.

Besonders dramatisch: Eine Zeugenaussage spricht auch davon, daß Nonners Stieftochter im Krankenhaus, wo ihre Mutter gerade
verarztet wurde, ihrem leiblichen Vater mit den Worten: "Papi,
Papi - der Hermann hat die Mama wieder geschlagen" entgegeneilte. Der Medienrichter wies Nonners Ansinnen auf Widerruf und Entschädigung bezüglich des Artikels "Ein blaues Sittenbild" im St. Pöltner Stadtexpress zurück. Gemeinderat Hermann Nonner muß die gesamten Verfahrenskosten übernehmen.

Die politischen Konsequenzen sind damit klar: Hermann Nonners Rücktritt als Gemeinderat ist wohl nur mehr eine Frage von Tagen. Es ist undenkbar, daß ein derart belasteter Mandatar ein Vertreter der Öffentlichkeit ist.
(Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/352134

SPÖ-Bezirksorganisation St. Pölten

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN