Jahrmann: Uralt-Waggonmaterial muß sofort aus dem Verkehr gezogen werden

Komfort und Attraktivität auf der Westbahn lassen noch immer zu wünschen übrig

St. Pölten, (SPI) - "Im westlichen Niederösterreich verkehren Regional- und Eilzüge, deren Lok- und Wagenmaterial aus den frühen 50er Jahren stammt. Nicht nur muß hier der Servicegedanken bzw.
der Reisekomfort grundsätzlich hinterfragt werden, auch liegt hier eine erhöhte Gefährdung der Reisenden - zur Mehrzahl Schüler und Pendler - vor. So weist das eingesetzte Wagenmaterial
beispielsweise teilweise keine Türsicherungen auf, welche
bewirken, daß nach der Anfahrt des Zuges die Türen während der Fahrt nicht zu öffnen sind", kritisiert der Melker SP-Abg. Josef Jahrmann.****

Sind die hunderten Pendler vor allem über den fehlenden Komfort verärgert, haben ältere Mitbürger vor allem mit der Bauweise ihre Schwierigkeiten. Die ersten Stufen der Waggons befinden sich - je nach Beschaffenheit der Bahnsteige - bis zu einem halben Meter
über dem Boden. Für ältere oder gebrechlich Reisende ein Hindernis, welches oftmals nur mit Hilfe von hilfsbereiten Mitreisenden zu meistern ist.

"Die alten und gefährlichen Waggons müssen endlich aus dem Verkehr gezogen und modernes und sicheres Waggon- und Lokmaterial zum Einsatz gebracht werden. Die Bahn lebt nicht nur vom Fernverkehr, die vielen tausend Pendler, welche zu den treuesten Kunden zählen, erwarten sich zu Recht - auch aufgrund der gestiegenen Tarife -
ein modernes und sicheres Wagenmaterial. Ich werde mich in dieser Angelegenheit jedenfalls weiter engagieren", schloß Abg. Jahrmann. (Schluß) fa

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