Wiener Bedienstetenschutzgesetz: Rechtsverbindliche Adaptierung der Arbeitsstätten auf Initiative der Liberalen

Smoliner: "Arbeitsplätze, an denen Behinderte beschäftigt sind, müssen nun deren Behinderungen entsprechend adaptiert werden!"

Wien (OTS) Als großen Fortschritt im Wiener Bedienstetenschutzgesetz wertete Marco Smoliner, Gemeinderat der Wiener Liberalen, die nun verankerte Rechtsverbindlichkeit der Adaptierungen der Arbeitsplätze, die den Behinderungen der Beschäftigten entsprechend vorgenommen werden muß.

Künftig müssen Arbeitsstätten in Gebäuden nach Möglichkeit barrierefrei zugänglich und gestaltet sein. Dies gilt für Ausgänge, Verkehrswege, Türen und Tore sowie sanitäre Einrichtungen, die von behinderten Personen benützt werden. Neu zu errichtende Arbeitsstätten in Gebäuden müssen diese Bedingungen ebenfalls erfüllen.

Der entsprechende Abänderungsantrag auf Initiative Smoliners fand die Unterstützung der anderen Fraktionen im Gemeinderatsausschuß Integration, Frauenfragen und Konsumentenschutz. "Aus unverbindlichen Formulierungen wird nun ein Rechtsanspruch für die Bediensteten der Gemeinde Wien. Angesichts der Vielzahl der möglichen Behinderungen stellt die Neuformulierung im Gesetz einen großen Fortschritt dar", so Smoliner abschließend.

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