JURACZKA: ENDLICH BEWEGUNG IN DER CAUSA DORNERPLATZ

Freiheitliche sollen aktiv mitarbeiten anstatt zu schimpfen

Wien (ÖVP-Klub) - "Mit dem Rückkauf des Dornerplatzes
durch die Stadt Wien und der Aufnahme von konkreten Gesprächen
mit der APCOA ist endlich Bewegung in die seit Jahren vernudel-
te Causa Dornerplatz gekommen", zeigt sich der Klubobmann der Hernalser Volkspartei, Franz Juraczka, erfreut über die jüng-
sten Entwicklungen. "Unverständlich ist allerdings, wozu die Freiheitlichen heute eine Sondersitzung der Bezirksvertretung benötigt haben, um dieses erfreuliche Faktum zur Kenntnis zu nehmen." *****

Vor Jahren schon war der Dornerplatz an eine private Garagen-baufirma verkauft und der Markt auf dem Dornerplatz abgesiedelt worden, um einer Tiefgarage und einer Ladenstraße Platz zu ma-chen. "Offensichtlich war für die Garagenfirma das Grundstück
nur ein Anlageobjekt, denn die Garage wurde nie errichtet, und
unter dem heruntergekommenen Platz ohne Markt hatte das ganze Viertel zu leiden", berichtet Juraczka. "Umso wichtiger war es,
daß die Stadt Wien nun den Platz zurückgekauft und selbst das
Heft des Handelns in die Hand genommen hat. Denn von der Neuge-staltung und sinnvollen Nutzung des Platzes wird das ganze
Grätzel rund um den Dornerplatz profitieren, und Impulse hat
dieser Bezirksteil dringend nötig."

Kritik übte Juraczka an den Freiheitlichen, auf deren Antrag
hin heute eine Sondersitzung der Bezirksvertretung zum Thema Dornerplatz stattfinden mußte. "Ihre drei Anträge hätte die FPÖ schon in der letzten Ordentlichen Sitzung stellen können, und
auch in der Debatte kam nicht viel Neues zutage, wenn man ein-
mal davon absieht, daß zufällig ausgerechnet während der Sit-zung der Bezirksvorsteher einen Anruf aus dem Magistrat zum
Thema Dornerplatz bekommen hat", bemängelte Juraczka. "Die Son-dersitzung hätten sich die Freiheitlichen sparen können."

Positiv bewertet Juraczka den einstimmigen Beschluß der Be-zirksvertretung, das Grätzel um den Dornerplatz in das Leit-projekt Blocksanierung des "Urban-Projektes" zu reklamieren:
"Aber selbst in diesem Zusammenhang sieht man die Konzeptlosig-
keit der FPÖ: Jahrelang war ihnen der Dornerplatz egal. Jetzt,
wo endlich Bewegung in die 'unendliche Geschichte Dornerplatz' gekommen ist, entdecken sie auf einmal das Urban-Projekt. An-
statt in Sondersitzungen das Schicksal des Dornerplatzes zu be-jammern, hätten sie schon längst konstruktive Beiträge zur Pro-blemlösung liefern sollen."

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