Friewald: Weltumwelttag soll auch im Zeichen erneuerbarer Energie stehen

Bei Agenda 2000 werden erneuerbare Energieträger viel zu

wenig berücksichtigt

Niederösterreich, 5.6.1998 (NÖI) Anläßlich des Weltumwelttages, wies LAbg. Rudolf Friewald erneut darauf hin, daß die Vorschläge der EU ab dem Jahr 2000 (Agenda 2000) zur Agrarpolitik nicht so hingenommen werden können. So werden beispielsweise erneuerbare Energieträger fast nicht berücksicht. Im Bereich nachwachsender Rohstoffe und Ölsaaten werden keinerlei Perspektiven für eine Weiterentwicklung aufgezeigt. Es ist sogar zu befürchten, daß die positiven Ansätze der vergangenen Jahre in diesen Bereichen, zukünftig keine Chance mehr haben. Und für eine gesunde Umwelt ist die besondere Berücksichtigung erneuerbarer Energien unabdingbar.****

Gerade in der heutigen Zeit ist die Forcierung und Weiterentwicklung der erneuerbaren Ressourcen aus Land- und Forstwirtschaft von enormer Bedeutung. So sind diese Energieträger aus einer verantwortungsvollen Umweltpolitik nicht mehr
wegzudenken. Darüber hinaus sichern die erneuerbaren Energien tausende Arbeitsplätze in den Regionen. "Das Land Niederösterreich fordert daher eine umgehende Änderung der Agenda 2000 und die besondere Berücksichtigung dieses so wichtigen Themas", so Friewald.

"Es muß alles daran gesetzt werden, die erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Wir haben in den letzten Jahren sehr klar gezeigt, was in diesen Bereichen machbar ist", betonte Friewald.

- 1 -

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/03