AK Preisvergleich der Woche: Spielwaren und Kinder-Computer in Wien teurer als in Berlin

AK: Seit 1995 sind die Preise um fünf Prozent gesunken - Preise müssen weiter sinken

Wien (OTS) - Für elektronische Spielwaren und Kinder-Computer bezahlen Konsumenten in Wien um knapp ein Fünftel mehr als in Berlin. Das zeigt ein Preisvergleich der AK Wien. Nicht zuletzt
auf Druck der AK Verbraucherpolitiker sind seit dem EU Beitritt
die Spielwaren in Wien um durchschnittlich fünf Prozent billiger geworden. Die AK Konsumentenschützer beurteilen diese Preissenkung als einen Teilerfolg und verlangen eine weitere Angleichung der Wiener Spielwaren-Preise an die Berliner Preise. ****

Elektronisches Spielzeug und Kinder-Computer sind in Wien teurer
als in Berlin: Für elektronische Spielwaren verlangen die Händler in der österreichischen Bundeshauptstadt um durchschnittlich 14 Prozent mehr als in der deutschen Hauptstadt. Kinder-Computer sind in heimischen Geschäften sogar um durchschnittlich 17 Prozent teurer. Das zeigt eine Preis-Erhebung der AK Konsumentenschützer, die die Preise von 242 in Wien und in Berlin erhältlichen Spielwaren verglichen haben. Durchgeführt wurde der Preistest im März '98 in 25 Wiener und in 30 Berliner Spielwarengeschäften, Kaufhäusern und Großmärkten. Untersucht wurde Kinderspielzeug, Holzspielzeug, Spielzeugfahrzeuge, Puppen, Lego,
Gesellschaftspiele, Puzzles, elektronische Spielwaren und Kinder-Computer. Die Preise sind wie üblich mehrwertsteuerbereinigt aufgrund der unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze in Österreich und in Deutschland (Österreich: 20 Prozent, Deutschland 16 Prozent).

Bei elektronischen Spielen und Kinder-PCs sind die
Preisunterschiede am größten. Lediglich Lego und Puzzles sind in Wien billiger.

Kleinkinderspielzeug + 6 Prozent
Holzspielzeug + 5 Prozent
Spielzeugfahrzeuge + 1 Prozent
Puppen + 7 Prozent
Lego - 3 Prozent
Gesellschaftsspiele + 4 Prozent
Puzzles - 2 Prozent
Elektronsiche Spiele + 14 Prozent
Kinder-Computer + 17 Prozent

Seit 1995 billiger, aber noch immer zu teuer
Die durchschnittlichen Preise sind in Wien von neun Prozent im
Jahr 1995 auf nunmehr vier Prozent gesunken, zeigt ein Vergleich
zur damaligen AK Erhebung. Dieser kleine Teilerfolg wurde nicht zuletzt auf Druck der konsumentenpolitischen Forderungen der Arbeiterkammer Wien erzielt. Für die AK sind die derzeitigen Spielzeugpreise dennoch zu hoch. Die AK Konsumentenschützer verlangen eine Annäherung an die Berliner Preise.

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