Mehrheit der Österreicher bezieht Medikamente problemlos aus öffentlichen Apotheken

Wien (OTS) - Zur heutigen Aussendung des geschäftsführenden Vizepräsidenten der Österreichischen Ärztekammer und hausapothekenführenden Arztes, Dr. Reiner Brettenthaler, stellt die Österreichische Apothekerkammer fest:

Die Mehrheit der Österreicher bezieht ihre Medikamente aus öffentlichen Apotheken und weiß deren viele zusätzlichen Leistungen zu schätzen. Dies geht ohne Versorgungsprobleme vor sich. Daher ist die in der Unterschuchung der Ärztekammer zum Ausdruck gekommenen Furcht der Bevölkerung vor der Eröffnung einer Apotheke unbegründet und auf die Panikmache der Ärzte in den vergangenen Wochen zurückzuführen. Erfahrungen zeigen vielmehr, daß die Bevölkerung nach der Eröffnung einer Apotheke froh über die Verbesserung der Nahversorgung ist und es begrüßt, nicht immer zum Gang zum Arzt gezwungen zu sein.

Hauszustellung durch Apotheker für bettlägrige Patienten

Die Angst alleinstehender, bettlägriger und pflegebedürftiger Patienten ihre Medikamente nicht mehr zu bekommen, ist grundlos. Die Apotheker stellen in solchen Fällen auch ans Krankenbett zu.

Eine neue, durch ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom März bedingte Gesetzeslage, liberalisiert die Möglichkeit zur Eröffnung einer Apotheke. Demnach werden nicht, wie vor dem VfGH-Erkenntnis 50 ärztliche Hausapotheken in den nächsten Jahren schließen, sondern 100. Insgesamt bleiben aber für die Bevölkerung rund 900 Hausapotheken bestehen. Von einer Gefährdung der medikamentösen oder gar medizinischen Versorgung der Bevölkerung zu sprechen, ist daher Panikmache.

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