"Steuermodell Österreich" an den Finanzminister übergeben

Wien (OTS) - Die Kammer der Wirtschaftstreuhänder überreichte Finanzminister Edlinger am 4. Juni das "Steuermodell Österreich". In rund einjähriger Arbeit hat eine Arbeitsgruppe des Fachsenats für Steuerrecht ein Grundsatzkonzept für ein zukünftiges gerechteres österreichisches Steuersystem erarbeitet.

Die umfassende 107-seitige Studie beschreibt den Handlungsbedarf künftiger österreichischer Steuerpolitik und stellt Überlegungen an, wie eine Vereinfachung des Steuersystems erreicht werden kann.

In der Vorstellung des "Steuermodells Österreich" wiesen der Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Klaus Hübner, und einer der Autoren der Studie, Professor Herbert Kofler (Klagenfurt), auf die Prioritäten der Änderungen im österreichischen Steuersystem hin. Dazu zählen unter anderem eine zukunftsweisende Qualifizierung sämtlicher Abgabenarten und die Klarheit, welche Zahlungen Fiskalzwecke oder Sozialzwecke erfüllen und welche Steuern Lenkungsabgaben sind. Außerdem müßte festgelegt werden, was über Beiträge, Gebühren oder Sonderabgaben zu finanzieren ist. Klaus Hübner deponierte namens der Kammer der Wirtschaftstreuhänder die Erwartung, daß das heute existente erhebliche Gerechtigkeitsdefizit in den folgenden Etappen der Steuerreformen schrittweise beseitigt werde. "Gemeinwohlorientierung und Steuergerechtigkeit dürfen nicht aus dem Blickfeld der Weiterentwicklung unseres Steuersystems geraten", sagte Hübner.

Eine öffentliche Vorstellung des "Steuermodell Österreich" erfolgt am 15. Juni 1998 im Festsaal der Wiener Börse.

(wird forstgesetzt)

Photo der Überreichung an Finanzminister Edlinger (mit Präs. Mag. Klaus Hübner und Prof. Dr. Herbert Kofler bei APA/OTS-BILD abrufbar!

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