AGRANA-BILANZPRESSEKONFERENZ ÜBER DAS GESCHÄFTSJAHR 1997/98 Erneut höherer Umsatz und Ertrag im Geschäftsjahr 1997/98 - Dividende 14 %

Wien (OTS)-
Der Umsatz 1997/98 wurde mit 7.993,1 Millionen Schilling um
5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (7.596,2 Millionen
Schilling) gesteigert.
Der Betriebserfolg (EBIT) erhöhte sich um 5,8 Prozent auf 399,8 Millionen Schilling nach 378,2 Millionen Schilling im Vorjahr. Einmalige Finanz- und außerordentliche Ergebnisse führten zu
einem Jahresüberschuß von 439,7 Millionen Schilling (im
Vorjahr 287,4 Millionen Schilling).
Die seit Jahren verfolgte Strategie der AGRANA, der Produktivitätssteigerung und Kostensenkung oberste Priorität einzuräumen, hat bei gleichzeitigem Wachstum im
Kerngeschäft zu gesteigerter Ertragskraft geführt.
Neben dem guten Zuckerergebnis konnte im Stärkebereich
eine deutliche Umsatz- und Ertragsverbesserung erreicht
werden.

Gewinn und Cash-Earnings wurden durch die ÖVFA
(Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und
Anlageberatung) wie folgt errechnet:

  • ÖVFA-Gewinn 340 Mio. S (Vj. 334 Mio. S)
  • ÖVFA-Gewinn je Aktie 26 S (Vj. 26 S)
  • ÖVFA-Cash Earnings 706 Mio. S (Vj. 622 Mio. S)
  • ÖVFA-Cash Earnings je Aktie 69 S (Vj. 61 S)
  • Cash-flow a. d. Ergebnis 895 Mio. S (Vj. 761 Mio. S)

Der Hauptversammlung der AGRANA Beteiligungs-
Aktiengesellschaft am 8. Juli 1998 wird für das Geschäftsjahr 1997/98 die Auszahlung einer gegenüber dem Vorjahr (13
Prozent) erhöhten Dividende von 14 Prozent (8 Prozent + 6
Prozent Bonus) auf das Grundkapital von 1.016 Millionen
Schilling vorgeschlagen. Der Ausschüttungsbetrag wird daher
für das abgelaufene Geschäftsjahr 142,24 Millionen Schilling betragen.

Laufendes Geschäftsjahr 1998/99
Die positive Entwicklung der AGRANA Stärke-Ges.m.b.H., die
im 2. Halbjahr des abgelaufenen Geschäftsjahres mit der Kapazitätserweiterung der Maisstärkefabrik Aschach
eingesetzt hat, hält - trotz des Preisdrucks im Kartoffelstärkebereich - an.

Der Zuckerabsatz in Österreich hat sich in den ersten Monaten
des laufenden Geschäftsjahres auf dem Vorjahresniveau
stabilisiert. Ziel ist das Halten des Absatzes, weil vor allem der Industriebereich in Österreich teilweise von Produktionsverlagerungen beeinträchtigt ist.

Im März d.J. erfolgte der Einstieg in die rumänische Zuckerindustrie durch den Erwerb von je 52 Prozent an den Zuckerfabriken Tandarei und Urziceni. Am 1. Juni 1998 wurde
der Vertrag über eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent für
die dritte rumänische Zuckerfabrik Buzau - ebenfalls im
Großraum Bukarest - unterzeichnet. Das Gebiet um Bukarest
hat neben dem großen Absatzmarkt eine relativ gute
Agrarstruktur mit einer entwicklungsfähigen Rübenversorgung.

In der Tschechischen Republik bemühen wir uns nach dem
Erwerb der Zuckerfabrik Unicov um weitere Stärkung unserer Marktposition.

Durch anhaltende Rationalisierung, Produktionsoptimierung
im Stärkebereich und weitere Akquisitionen im Zuckerbereich
will AGRANA auch in der Zukunft - sowohl im Umsatz wie auch
im Ertrag - weiter wachsen.

Ab Juli 1998 wird AGRANA im Internet präsent sein:
www.agrana.com

Rückfragen: Brigitte GAMPE (AGRANA)
Tel. 01/21 137/2930 DW oder 0664/181 1776

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