AMB AG: Übernahmeangebot

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Am 5. Juni 1998 wird die
italienische Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, ein öffentliches Übernahmeangebot für die am Aktienmarkt befindlichen Aktien der AMB Aachener und Münchener Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Aachen, zu einem Übernahmepreis von DM 210 je 5 DM-Aktie bzw. DM 208,30 für Aktien mit einer Dividendenberechtigung ab dem 1. Januar 1998 unterbreiten. Die Angebotsfrist beginnt am 6. Juni 1998, beträgt 28 Tage und endet am 3. Juli 1998.

Anlaß dieses Übernahmeangebots ist die Ausübung entsprechender Optionen durch die Generali, in deren Folge die Gesellschaft bis zum 29. Mai 1998 54,61 % des Aktienkapitals der AMB von der Assurances Générales de France (AGF) und anderen Aktionären erwarb. Die Generali bietet damit allen Aktionären die Möglichkeit, die Aktien zum gleichen Preis abzugeben, den sie zur Übernahme der Aktienmehrheit gezahlt hat. Der angebotene Übernahmepreis entspricht etwa dem höchsten Börsenkurs der letzten 3 Monate vor Abgabe dieses Kaufangebots. Er liegt darüber hinaus um 21 % über dem Börsenkurs der Inhaber- und Namensaktien am 16. Dezember 1997, dem erstmaligen Bekanntwerden der Übernahmeabsicht, und etwa 23 % über dem durchschnittlichen Börsenkurs der Aktien der letzten 3 Monate vor diesem Termin.

In den vergangenen Monaten haben die Vorstände der AMB und der Generali einen inzwischen unterzeichneten Kooperationsvertrag erarbeitet, der die Einzelheiten des künftigen Verhältnisses der AM-Gruppe und der Generali-Gruppe zueinander regelt. Danach ist sichergestellt, daß die AMB innerhalb des Generali-Konzerns unter Beibehaltung ihrer Strukturen ihre erfolgreiche Geschäftspolitik fortsetzen kann. Ebenso ist es das erklärte Ziel, daß die AMB auch künftig einer der führenden deutschen Börsenwerte mit einem hohen Anteil freier Aktionäre bleiben wird.

Der Vorstand der AMB begrüßt den Eintritt der weltweit tätigen und zu den führenden europäischen Versicherungskonzernen gehörenden Generali als Mehrheitsaktionär, da er der Überzeugung ist, daß durch diese Verbindung die Position der AM- Gruppe als drittgrößte deutsche Erstversicherungsgruppe deutlich gestärkt wird und sich neue, zukunftsträchtige Entwicklungsmöglichkeiten und Marktchancen eröffnen.

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