Ökumenisches Mittagessen im NÖ Landhaus

LH Pröll: Geistiger Standort ist gefragt

St.Pölten (NLK) - Schon zu einer guten Tradition geworden ist
das "ökumenische Mittagessen", zu dem Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll alljährlich hohe Würdenträger der katholischen und evangelischen Kirche einlädt. Es fand heute erstmals im Neuen Landhaus in St.Pölten statt und stand einerseits im Zeichen des bevorstehenden Besuches des Heiligen Vaters in der
Landeshauptstadt und andererseits in jenen des bevorstehenden Wechsels an der Spitze der evangelischen Diözese: Mit 1. September wird Superintendent Mag. Hellmut Santer in den Ruhestand treten,
zu seinem Nachfolger wurde Pfarrer Mag. Paul Weiland gewählt. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bezeichnete das jährliche Treffen als "ein Stück gelebter Ökumene", die heute in Niederösterreich eine Selbstverständlichkeit sei. Das Land freue sich auf den
Besuch von Papst Johannes Paul II., bei seinem Besuch in Rom in
der Vorwoche habe er, Pröll, feststellen können, daß sich auch der Heilige Vater auf Niederösterreich freue. Wenn heute viel von
einer modernen Standortpolitik die Rede sei, dann dürfe man dabei nicht nur an den Wirtschaftsstandort denken. Gefordert sei auch
ein "geistiger Standort, der gefestigt auf zeitlosen Werten
steht", gerade auch im Hinblick auf die gemeinsame europäische Entwicklung.

Der Abt von Herzogenburg, Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn, und Superintendent Mag. Hellmut Santer würdigten die gute Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und dem Land - sie sei geprägt von der nötigen Nähe und der nötigen Distanz, so Fürnsinn - und das ökumenische Zusammenwirken der Kirchen in Niederösterreich.

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