Vorausmeldung von NEWS

Wien (OTS) - NEWS berichtet in seiner kommenden Ausgabe 23/98 (4.6.98):

o NEWS meldet nächsten Rücktritt in der FPÖ-Führungsspitze

o Kärntens Landeshauptmann-Stellvertreter Karl-Heinz Grasser legt laut NEWS mit sofortiger Wirkung alle politischen Ämter zurück

o Grasser erhebt im NEWS-Interview schwere Vorwürfe gegen derzeitigen FPÖ-Kurs

o Grasser wörtlich :"Niveaulosigkeit und Rückratlosigkeit wurden zum System erhoben"

Die morgen erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS, die seit heute, 15.30 Uhr, im Straßenverkauf erhältlich ist, berichtet von einer dramatischen Entscheidung in der FPÖ-Spitze. Laut NEWS hat der Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter und Kärntner FPÖ-Partei-Landeschef Karl-Heinz Grasser nach einem Gespräch mit Jörg Haider alle politischen Ämter zurückgelegt. Karl-Heinz Grasser wird seinen Posten als Kärntner Vize-Landeshauptmann und alle seine Spitzenfunktionen in der FPÖ offiziell mit morgigem Tag abgeben.

Laut NEWS wechselt Grasser in die Privatwirtschaft und wird in Frank Stronachs Firma "Magna" als "Vice President for Human Resources and Public Relations" arbeiten.

Grasser ist damit der erste führende FPÖ-Funktionär, der aus freien Stücken und ohne Verwicklung in Affären aus seinen Funktionen in der FPÖ ausscheidet. Der Ausstieg Grassers aus seinen FPÖ-Ämtern stellt für die FPÖ eine dramatische Entwicklung und für die Haider-Partei einen schweren Schlag dar.

In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin NEWS nennt Karl-Heinz Grasser die Gründe für die Zurücklegung seiner politischen Ämter und übt dabei scharfe Kritik am derzeitigen Kurs der FPÖ.

Grasser formuliert im NEWS-Interview wörtlich: "Die FPÖ-Entscheidungen des letzten halben Jahres deuten auf eine gewisse Orientierungslosigkeit der Partei hin."

Grasser sagt in NEWS in einer bisher von FPÖ-Spitzenfunktionären nicht gekannten Deutlichkeit: "Jörg Haider macht gerade eine Gratwanderung durch. Er muß sich jetzt, auch wenn es sehr schwer fällt, von falschen Freunden trennen." Grasser nennt erstmals die seiner Meinung nach "falschen Freunde" beim Namen: "Gernot Rumpold, Peter Westenthaler und Hans Achatz. Das sind Menschen, die Niveaulosigkeit und Rückratlosigkeit zum System erhoben haben."

Grasser wörtlich in seinem Interview im morgen erscheinendem NEWS:
"Wenn die FPÖ so weitermacht wie bisher, wird sie nichts erreichen. Es ist jetzt dringend eine grundsätzliche Umpositionierung nötig."

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