MARBOE: Österreich ist ohne Europa nicht vorstellbar

Wien (OTS) - "Wien ist in den letzten Jahren zur internationalen Kulturmetropole gereift, diesen Weg müssen und werden wir auch in Zukunft beschreiten, damit die kulturelle Ausnahmestellung unserer Stadt auch in Zukunft gesichert ist", so ein Schwerpunkt der Rede von Kulurstadtrat Peter MARBOE anläßlich der heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderates zum Thema "Chancen und Herausforderungen für Wien während der österreichischen EU- Präsidentschaft."****

"Österreich ist ohne Europa ebenso wenig vorstellbar wie ein Europa ohne Österreich", ist MARBOE überzeugt. "Es gibt keinen Zwiespalt zwischen "Österreicher sein" und "Europäer sei", das sind einende und keine trennenden Komponenten, vor allem im Bereich der Kulturpolitik". Als einen von vielen Schritten plant MARBOE für den Herbst ein Treffen aller europäischen Kulturstadträte in Wien. "80 Prozent der europäischen Bevölkerung lebt in einer Großstadt. Diese Menschen haben ein Recht auf eine offene und mutige Kulturpolitik", meinte MARBOE in Richtung jener Wiener F-Politiker, die "stets das trennende Element suchen".

Tschirf sieht Wien als europäischE Erfindung

Unterstützung bekam MARBOE von seiten des stv. Klubobmannes der Wiener Volkspartei LAbg. GR Matthias TSCHIRF: "Wir sind schon längst nicht mehr die östlichste Stadt des westlichen Europa, sondern die Hauptstadt Mitteleuropas." Von Wien seien schon in der Vergangenheit zahlreiche für Europa sehr wesentliche politische und gesellschaftliche Initiativen ausgegangen. TSCHIRF erinnerte dabei an den Wiener Kongreß ebenso wie an das amerikanisch- sowjetische Tauwetter, das von Wien ausging und wichtiger Bestandteil der gelungenen Entspannung zwischen den Großmächten war.

"Wir, als Wiener, müssen vor allem auch die Öffnung osteuropäischer Staaten als Chance sehen uns dort wirtschaftlich und gesellschaftlich zu profilieren", meinte TSCHIRF. "Die großen Chancen der nächsten Jahre liegen genau vor unserer Haustüre, wir müssen nur mit Optimismus und großem Engagement an die Sache herangehen und während der EU-Präsidentschaft unsere Möglichkeiten nutzen und die entsprechenden Impulse geben

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