TSCHIRF: "UNTERSUCHUNGSAUSSCHÜSSE MÜSSEN MÖGLICH SEIN"

Wien (OTS) - Erfreut zeigte sich LAbg. GR Matthias TSCHIRF heute über die Einigkeit aller Fraktionen bei der Reform des Vergabewesens. "Die Wiener ÖVP hat sich hier mit ihrem Standpunkt ganz klar durchgesetzt, wir haben schon in den letzten Monaten massiv ein umfassende Reform des gesamten Vergabewesens gefordert", so TSCHIRF in seiner Wortmeldung im heutigen Wiener Gemeinderat.******

"Es ist uns ein Anliegen das Wiener Vergabewesen nachhaltig auf struktureller aber auch auf personeller Ebene zu verbessern und transparent zu machen, wenn ein Untersuchungsausschuß dazu beiträgt, restlose Aufklärung von Rechtswidrigkeiten im Vergabewesen zu schaffen, dann werden wir auch dafür zur Verfügung stehen", so TSCHIRF weiter. "Wir freuen uns, daß mittlerweile nahezu alle Rathausfraktionen dabei unserer Meinung sind." Die größtmögliche Rechtsstaatlichkeit bei Auftragsvergaben der öffentlichen Hand sei ein erklärtes Ziel der Wiener Volkspartei. "Ein korrektes Vergabewesen muß für jeden Bürger durchschau- und nachvollziehbar sein", brachte es TSCHIRF auf den Punkt.

"In Zeiten, in denen Landtagsabgeordnete eines anderen Bundeslandes die Verhaftung bei der Einreise nach Österreich droht, braucht man nicht lange zu überlegen, warum das Vertrauen in die Politik und dabei vor allem in die vermeintlichen freiheitlichen Saubermänner mehr und mehr schwindet", ärgert sich der Wiener VP-Gemeinderat TSCHIRF. Das Problem dabei sei, daß durch solche politischen Hasardeure und Glücksritter oft die gesamte Politik und das Staatsgefüge an sich in Zweifel gezogen würde. Das könne und werde die Wiener Volkspartei nicht zulassen, hielt TSCHIRF fest.

"Die Wiener VP ist in die Stadtregierung gegangen, um lang anstehende Reformen endlich zu verwirklichen. Diesen Weg werden wir selbstverständlich auch beim Vergabewesen weiterhin beschreiten," schloß TSCHIRF.

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