- 31.05.1998, 13:30:00
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Neues Radwegekonzept für die Ostregion
Pröll: Grenzenloses Radvergnügen
St.Pölten (NLK) - Niederösterreich verfügt über 3.300 Kilometer
markierte Radwege. Die Bundesländer Wien, Niederösterreich und
Burgenland haben nun gemeinsam ein Konzept erarbeitet, wonach ihre
Radwegenetze über die Grenzen hinaus ausgeweitet werden sollen.
Das kündigte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der
Radiosendung "Forum NÖ" an.
Die Chancen für den Radtourismus ergaben sich laut Pröll aus
den Marktanalysen: "Für die Deutschen ist Radfahren eines der
beliebtesten Hobbies. Rund ein Viertel fahren im Urlaub mit dem
Rad. Allein der bekannte Donauradweg lockt nach Schätzungen pro
Jahr 200.000 Radurlauber an. Diese Radurlauber sind treue Gäste,
die noch dazu viel Geld im Land lassen."
Das Konzept der Planungsgemeinschaft Ost stützt sich im
wesentlichen auf fünf Hauptrouten zwischen Wien und dem
Neusiedlersee. Sie führen unter anderem über Bad Deutsch-
Altenburg, Mannersdorf, Baden, Wiener Neustadt, Hornstein,
Eisenstadt und Donnerskirchen. 160 Kilometer dieser Route sind
bereits vorhanden, weitere 100 Kilometer sollen neu gebaut werden,
wobei die Hauptrouten mit sechs weitgehend schon bestehenden
Erlebnisradrouten verknüpft werden. Dazu gehören der
Marchfeldkanal-Radweg, zwei Nationalpark-Rundrouten, die Natur-
Erlebnis-Radroute Leitha-Auen, der Römerweg und die Marchfeld-
Schlösser-Route. Ergänzend dazu gibt es die Anbindung an Radwege
in Ungarn und in der Slowakei.
Natürlich, so Pröll, werde auch die für den Radtourismus
erforderliche Infrastruktur eingerichtet: Rast- und
Picknickplatze, Serviceeinrichtungen, Radvermietung, Reparatur,
Radtransport, die Anbindung an das Bahnnetz und eine
radlerfreundliche Gastronomie. Pröll: "Unser Ziel besteht darin,
ein grenzenloses Radvergnügen anzubieten. Und zwar nicht nur für
die Gäste und Besucher unseres Landes. Investitionen in
Freizeiteinrichtungen kommen immer auch der einheimischen
Bevölkerung zugute."
* Bitte Sperrfrist beachten *
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
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Tel.: 02742/200/2180
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