Neues Radwegekonzept für die Ostregion

Pröll: Grenzenloses Radvergnügen

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich verfügt über 3.300 Kilometer markierte Radwege. Die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland haben nun gemeinsam ein Konzept erarbeitet, wonach ihre Radwegenetze über die Grenzen hinaus ausgeweitet werden sollen.
Das kündigte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung "Forum NÖ" an.

Die Chancen für den Radtourismus ergaben sich laut Pröll aus den Marktanalysen: "Für die Deutschen ist Radfahren eines der beliebtesten Hobbies. Rund ein Viertel fahren im Urlaub mit dem
Rad. Allein der bekannte Donauradweg lockt nach Schätzungen pro Jahr 200.000 Radurlauber an. Diese Radurlauber sind treue Gäste, die noch dazu viel Geld im Land lassen."

Das Konzept der Planungsgemeinschaft Ost stützt sich im wesentlichen auf fünf Hauptrouten zwischen Wien und dem Neusiedlersee. Sie führen unter anderem über Bad Deutsch-Altenburg, Mannersdorf, Baden, Wiener Neustadt, Hornstein, Eisenstadt und Donnerskirchen. 160 Kilometer dieser Route sind bereits vorhanden, weitere 100 Kilometer sollen neu gebaut werden, wobei die Hauptrouten mit sechs weitgehend schon bestehenden Erlebnisradrouten verknüpft werden. Dazu gehören der Marchfeldkanal-Radweg, zwei Nationalpark-Rundrouten, die Natur-Erlebnis-Radroute Leitha-Auen, der Römerweg und die Marchfeld-Schlösser-Route. Ergänzend dazu gibt es die Anbindung an Radwege in Ungarn und in der Slowakei.

Natürlich, so Pröll, werde auch die für den Radtourismus erforderliche Infrastruktur eingerichtet: Rast- und
Picknickplatze, Serviceeinrichtungen, Radvermietung, Reparatur, Radtransport, die Anbindung an das Bahnnetz und eine radlerfreundliche Gastronomie. Pröll: "Unser Ziel besteht darin, ein grenzenloses Radvergnügen anzubieten. Und zwar nicht nur für die Gäste und Besucher unseres Landes. Investitionen in Freizeiteinrichtungen kommen immer auch der einheimischen Bevölkerung zugute."

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