LIF-Hecht empört über NS-Methoden bei der MA 11!

Neuerlich heftige Kritik der Wiener Liberalen an Knochenvermessungen zur Altersbestimmung

Wien (OTS) Empört und entsetzt reagierte heute Gabriele Hecht, Klubvorsitzende der Wiener Liberalen, auf die von der MA 11 praktizierte Methode der Knochenvermessung bei afrikanischen Jugendlichen zur Altersbestimmung. "Das sind ja Methoden, wie man sie in der NS-Zeit angewendet wurden", sagte Hecht.

Diese Vorgehensweise, mit der das Alter jugendlicher Afrikaner bestimmt werden solle, sei ethisch und moralisch unvertretbar. Da das Asylgesetz vorschreibe, daß das Jugendamt nur Jugendliche bis 19 Jahre betreut, bediene sich die MA 11 dieser abscheulichen Methode, so die liberale Klubvorsitzende. "Mir ist außerdem die rechtliche Grundlage, auf der die Wiener Sozialstadträtin und Vizebürgermeisterin Grete Laska Jugendliche zum Handwurzelknochen-Röntgen vorführen läßt, völlig unklar. Die Erklärung Laskas, daß "die Heime voll seien", kann doch wohl kein Argument für ein derartiges Vorgehen sein", meinte Hecht.

Anstatt Asylwerbern mit Würde und Respekt zu begegnen und ihnen in ihrer oft trostlosen Situation zu helfen, würden sie wie Tiere behandelt und zur Altersbestimmung vorgeführt, so Hecht abschließend.

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