Zehn Jahre gemdat Fachmesse

Wien (OTS) - Von 12. bis 14. Mai fand wieder die gemdat-Fachmesse statt - heuer bereits zum zehnten Mal. Die vor einer Dekade gewählte Form der Kundenveranstaltung für niederösterreichische Gemeinden und Gemeindeverbände hat sich als hervorragende Möglichkeit einer komprimierten Information über neue Produkte und EDV-Trends bewährt. Der Einladung des Gemeindesoftware-Spezialisten folgten heuer 380 Vertreter von über 160 Gemeinden aus Niederösterreich.

Im Zeichen des EURO

Das Leitmotiv der Veranstaltung war natürlich die kommende Währungsumstellung, der auch einer der Schwerpunktvorträge gewidmet war. Denn obwohl die Umstellung der Hauswährung auf den EURO in den Kommunen zum letztmöglichen Zeitpunkt erfolgen wird, ist der 1.1.1999 auch in der öffentlichen Verwaltung ein einschneidender Termin. So kann auf Abgaben- und Gebührenvorschreibungen bereits wahlweise der EURO-Wert als Hinweis mit angedruckt werden. Als weiterer Schritt ist unter anderem ein komfortables "Umrechnungsfenster", also eine Art Taschenrechner, für Umrechnungen von EURO in ATS in den Buchungsprogrammen gebplant. Seitens der gemdat ist man auf die entsprechenden Umstellungsphasen und deren Programmauswirkungen bereits bestens vorbereitet. In der Anwendungssoftware ist die Speicherung des EURO-Umrechnungsfaktors und der wahlweise Druck des Summenblattes im Rechnungsabschluß und Voranschlag in EURO/ATS ebenso vorgesehen.

Demo-Highlights: GIS, Workflow, Archiv, und eine Schöne (Lohnverrechnung) Namens K.I.M. Daisy

Neben den laufenden Vorträgen im stets überfüllten "Cinema Kommunal" konnten sich die Besucher auf zwölf Demo-Inseln über Produktneuheiten informieren. Als Highlights sind neben der neuen 32bit-Variante von K.I.M. Haushalt und Steuern, diesmal der Workflow-und Archivierungs-Bereich auf großes Interesse gestoßen. Anhand von einigen Beispielen aus der kommunalen Praxis wurden im Bereich Workflow der automatisierte Dokumentenfluß, die Terminisierung, und die Aktenverwaltung demonstriert. Im Bereich Archivierung wurde u.a. auf die Verwaltung des Posteingangs, der Protokolle, z.B. Gemeinderatssitzungen und die Volltextsuche bei Massendaten, z.B. Buchhaltungsbelegen eingegangen.

Auf besonders reges Interesse gestoßen ist der neue Release des geographischen Informationssystems K.I.M.-GemGIS, der im Zeichen modernster Kommunikationslösungen steht. Neben der bereits vielfach eingesetzten Integration von K.I.M.-Grundstücksverwaltung und K.I.M.-Bauamt kann mittlerweile mittels eines Internet-Browsers auch auf GIS-Daten eines Internet-Servers zugegriffen werden. Die zusätzliche Integration des K.I.M.-Einwohnermeldewesens und der Grundbuchdatenbankabfrage (via Wählleitungsverbindung oder Internet) machen aus diesem Produkt eine äußerst leistungsfähige Gesamtlösung für ein KIS (Kommunales Informationssystem).

Als Premiere bei einer gemdat Fachmesse wurde das neue grafische 32-bit-Dienstnehmerabrechnungs- und Informationssystem K.I.M. Daisy präsentiert. K.I.M. Daisy ist eine leicht bedienbare und effiziente Lohnverrechnung und umfaßt nicht nur die Abrechnung der Mitarbeiter, sondern beinhaltet auch umfassende Personalinformationen und Auswertungen. Einige Highlights:

* Die Verwaltung aller Schemata (Beamte, Vertragsbedienstete u.v.a.m.) und von Stichtagen ermöglicht automatische Vorrückungen und Neuberechnungen der Bezüge.

* Der kamerale Buchungsbeleg ermöglicht die automatische Übernahme der Buchungen bzw. der Budgetwerte in das Rechnungswesen.

* Alle Arten von Dienstnehmern (Mandatare, Beamte, VB und sonstige Bedienstete) können mit K.I.M. Daisy abgerechnet.....

* Die Planung und Kontrolle der An- und Abwesenheitszeiten ist ebenso möglich wie die Anbindung von externen Zeitverwaltungssystemen.

* Die elektronische Übermittlung div. Daten an die entsprechenden Dienststellen (GKK, Finanzamt, Bank, usw.) runden den Leistungsumfang ab.

Schiff Ahoi

Zehn Jahre Fachmesse, das ist ein Ereignis, das natürlich gefeiert werden mußte. Gemeinsam mit rund 130 Besuchern aus den Gemeinden bestieg das gemdat-Team am Abend des 13. die MS Vindobona, um bei Musik, Tanz und kulinarischen Köstlichkeiten den runden Geburtstag dieser mittlerweile traditionellen Veranstaltung würdig zu begehen. Von der Ablegestelle am Wiener Schwedenplatz fuhr man über Donaukanal und Donau bis zur Staustufe Freudenau und wieder retour. Da auch das Wetter mitgespielt hat,haben es alle als einmalig schönes Erlebnis genossen und bis in die Nacht gefeiert.

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