AK-Test: Obst kaum chemisch behandelt

Wien (OTS) - Obst wird kaum mit unerlaubten Oberflächenkonservierungsmitteln behandelt. Das ist das Ergebnis einer im April durchgeführten Untersuchung der AK Konsumentenschützer. Insgesamt wurden 25 verschiedene Obstproben auf Märkten und in Supermärkten in Wien eingekauft. ****

Die Konsumentenschützer der AK Wien wollten es genau wissen: Wird Obst mit unerlaubten oder mit zu hohen Mengen Oberflächenkonservierungsmitteln behandelt, um vor allem gegen Schimmel resistent zu bleiben? Untersucht wurden 25 verschiedene Obstproben - Äpfel, Zitronen, Orangen, Erdbeeren, Nektarinen, Birnen, Pflaumen - auf Thiabendazol, Orthophenylphenol,
Diphenylamin und Diphenyl. Die vitaminreiche Nahrung wurde auf Märkten und in Supermärkten in Wien eingekauft.

Das erfreuliche Ergebnis: Es wurde nur auf einer Probe
italienischer Bio-Zitronen eine geringe Menge an Thiabendazol entdeckt, das bei Obst aus biologischem Landbau nicht erlaubt ist. Die beiden Orangenproben enthielten zwar Rückstände der untersuchten Chemikalien, diese lagen aber weit unter den gesetzlichen Grenzwerten, zeigte der AK Test.

Ein Verpackungsnetz von Bio-Orangen enthielt geringe Mengen an Schwermetallen - aus Sicht der AK Konsumentenschützer unnötig, da schwermetallfreie Netze problemlos am Markt erhältlich sind. Massive Schwermetallbelastungen hatten die AK Konsumentenschützer im März bei einer Untersuchung von Kartoffel-Verpackungsnetzen gefunden.

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