Commerzbank plant Verstärkung ihrer Aktivitäten in Südkorea

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Die Commerzbank und die Korea
Exchange Bank, Seoul, haben einen "Letter of Intent" über eine engere Zusammenarbeit unterzeichnet. Die beiden Banken planen darin eine Beteiligung der Commerzbank an dem koreanischen Institut über eine Kapitalerhöhung im Nennwert von ca. 250 Mio US-Dollar, das heißt rund 30%. Der koreanische Staat bleibt jedoch größter Einzelaktionär.Die Commerzbank soll sowohl im Aufsichtsrat als auch in der Geschäftsleitung der KEB vertreten sein. Die Verträge sollen bis Ende Juli unterzeichnet werden. Die geplante enge Kooperation bedeutet eine spürbare Verstärkung der Commerzbank-Aktivitäten in Asien. Sie ist Beweis für die Überzeugung, daß sich Asien im allgemeinen und Südkorea im besonderen langfristig positiv entwickeln werden. Bislang ist die Commerzbank in Korea mit einer Repräsentanz und einer Minderheitsbeteiligung von 27% an der Korea International Merchant Bank vertreten. Die KEB gehört mit einer Bilanzsumme von umgerechnet rund 100 Mrd DM, etwa 9.000 Mitarbeitern, 399 Filialen in Korea sowie 27 Filialen, 5 Repräsentanzen und 8 Tochtergesellschaften im Ausland zu den bedeutendsten Banken des Landes und ist am stärksten international ausgerichtet. Sie wurde 1967 vom Staat gegründet mit dem Auftrag, sich auf Devisengeschäfte und Außenhandelsfinanzierung zu spezialisieren. Im Jahr 1994 wurden die Mehrheit der Aktien dem breiten Publikum angeboten und die Notierung an der Börse in Seoul aufgenommen.

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