Kinowelt Medien AG : Quartalsbericht I / 98 Kinowelt: Gewinnsprung im 1. Quartal 1998 - EBIT wächst um 519%

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Die Kinowelt Medien AG, München, -
seit dem 12. Mai am Neuen Markt notiert - setzte im 1. Quartal 1998 ihr Wachstum fort. Die Gruppe erzielte einen Umsatz von 38,5 Millionen Mark - eine Zunahme von 44 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 1997. Das Konzernergebnis nach DVFA in Höhe von 1.0 Millionen Mark im 1. Quartal 1998 entspricht einem Ergebnis je Aktie gemäß DVFA in Höhe von 0,28 Mark ein deutliches Plus verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis (EBIT) der Kinowelt Gruppe mit einer Steigerung von 519 Prozent auf 2,2 Millionen im 1. Quartal 1998 deutlich überproportional entwickelt. Damit erzielte das Unternehmen bereits jetzt 43 Prozent des Gesamtergebnisses vor Steuern des vergangenen Geschäftsjahres. Nach Abzug von Steuern verblieben in den ersten drei Monaten 1998 367.000 DM als Jahresüberschuß. Die Umsätze setzen sich aus den einzelnen Geschäftsbereichen Lizenzhandel, Filmverleih, Videovertrieb sowie Kinobetrieb zusammen. Dabei erwies sich der Lizenzhandel einmal mehr als bedeutendster Geschäftsbereich. Die ungebrochene Nachfrage nach Spielfilmen bescherte der Kinowelt im 1. Quartal 1998 einen Umsatz von 25,3 Millionen Mark ein Plus von über 80 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Eine sehr starke Zunahme verzeichnete das Unternehmen auch beim Videovertrieb. Der Umsatz nahm von 570.000 Mark im 1. Quartal 1997 auf 6,7 Millionen Mark im 1. Quartal 1998 zu. Erstmalig wurden die Umsätze des neuen Unternehmens VMP in die Berechnung miteinbezogen. Um Spielfilmrechte über die gesamte Verwertungskette hinweg zu vermarkten, hat die Kinowelt Gruppe im 1. Quartal weiter expandiert: Anfang des Jahres übernahm sie das Videolabel VMP Entertainment. VMP als zweitgrößter konzernunabhängiger Videoanbieter Deutschlands vertreibt sogenannte Mainstream-Filme - vor allem über Videotheken, Kaufhäuser, Supermärkte und Buchclubs. Mit diesem zweiten Videolabel, neben Arthaus für künstlerisch wertvolle Filme, kann Kinowelt nun auch ihre Kassenschlager selbst auf Video vermarkten. Darüber hinaus ist die Kinowelt Medien AG seit dem 1. Quartal 1998 mit 25 Prozent an der Progress Filmverleih GmbH, Berlin, beteiligt. Progress ist im Besitz des DEFA-Rechtestocks. Somit erhält Kinowelt den direkten Zugriff auf die Verwertungsrechte an allen Filmen der ehemaligen DDR und kann die erfolgreichen Kanäle des weltweiten Progress-Vertriebs nutzen. Die Chance für das Unternehmen, nunmehr auch verstärkt die Weltrechte an Filmen zu erwerben und zu vermarkten. Daneben hat Kinowelt den Aufbau der eigenen Kinokette fortgesetzt und drei Kinos in Stuttgart übernommen. Die Präsenz gerade dort ist sehr wichtig, weil die schwäbische Medienstadt mit ihren hohen Besucherzahlen besonders dazu beitragen kann, den Bekanntheitsgrad von Filmen, gerade im Hinblick auf die weitere Auswertung, zu erhöhen. Auch die weiteren Aussichten für das laufende Geschäftsjahr sind für die Kinowelt erfolgversprechend. Erstmalig wird die Zusammenarbeit mit einem weiteren hochkarätigen Geschäftspartner voll zum tragen kommen: New Line, einer der größten unabhängigen Produzenten, mit den Toptiteln "Lost in Space" sowie "Eine Hochzeit zum Verlieben" und mit derzeit 12% Marktanteil in den USA, gehört nun ebenfalls zu den Lieferanten erstklassiger Spielfilme. Für 1998 hat Kinowelt den Start von insgesamt 40-45 Kinofilmen vorgesehen; eine deutliche Steigerung gegenüber 23 Kinostarts im vorigen Jahr. Zu den neuen Kinowelt-Filmen gehören solche, die bereits äußerst erfolgreich in den Vereinigten Staaten liefen und Kassenrekorde aufgestellt haben. So verfügen zum Beispiel die Titel "Lost in Space" und "Eine Hochzeit zum Verlieben" über das Potential, so wie im April 1998 der Kinowelt-Titel "Scream 2", bald auch die deutschen Kinocharts anzuführen.

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