UICC unterstüzt neue Kampagne: Nikotin kann Leben retten * G E S P E R R T bis 28.Mai /00:01 Uhr MEZ

London (OTS) - Am ''Welttag ohne Tabak'' wird mit 50.000 Dollar preisgekrönte Sieger-Anzeige für ''Clearing the Air Around Tobacco'' vorgestellt++++

Die International Union Against Cancer (IUCC) (Internationale Vereinigung gegen Krebs) hat heute die Anzeige vorgestellt, die als Siegerin aus einem weltweiten Wettbewerb hervorgegangen ist. Das Motto lautete: ''Clearing the Air Around Nicotine'' (Mehr Durchblick rund um das Nikotin).

Der auch so bezeichnete Preis soll eine weltweite Suche danach würdigen, der Raucherschaft optimal die wahren Gründe für mit ihrer Sucht verbundene Krankheiten nahezubringen. Über 3.000 gemeinnützige Vereinigungen und Privatpersonen im Bereich der internationalen Tabakkontrolle waren aufgefordert worden, Ideen für eine Anzeigenkampagne einzureichen, die deutlich den Unterschied in der Giftigkeit einer Ersatztherapie für Nikotin und dem Zigarettenrauchen selbst herausstellen soll. Mehr als 100 Einreichungen gingen aus aller Welt ein, darunter Kanada, Russland, Indien, Australien, Deutschland, Tschechien und Bangladesh.

Den Siegerrang der von Dr. Marian Levy vom Zentrum für Prävention der Universität von Memphis (Tennessee) eingereichte Vorschlag. Das Inserat wurde heute im Internet in der Adresse http://www.globalink.org/nrtaward veröffentlicht und wird weltweit in den Medien geschaltet werden. Dr.Levy äusserte sich ungemein erfreut über die Preiszuerkennung und wird die 50.000 Dollar dazu verwenden, an den Schulen in Memphis ein Vorbeugungs-Programm unter dem Motto ''Am besten gar nicht erst anfangen!'' zu unterstützen.

Zwölf in die Endausscheidung gelangte Bewerber aus Grossbritannien, Irland, Mexiko, Frankreich und den USA erhielten je 1.000 Dollar, die ebenfalls zur Werbung für das Einstellen des Rauchens und die Beherrschung des Tabaks einzusetzen sind.

Dr.Michael Kunze, Vorsitzender des Programms der UICC zur Einstellung des Rauchens, kommentierte: ''Diese Anzeige 'Lebensretter' will zugleich zeigen, dass Nikotin sogar für Raucher lebensrettend wirken kann. Der Lungenkrebs wird nämlich nicht durch das in den Zigaretten enthaltene Nikotin verursacht, sondern durch den Cocktail anderer Chemikalien, die als Karzinogene bekannt sind. Es ist entscheidend wichtig, den Rauchern die Angst vor der Nikotinersatz-Therapie zu nehmen, die die Chancen des Rauchers zum Aufhörenkönnen gegenüber der blossen Willenskraft verdoppelt.''

Neben der UICC wird die Aktion ''Clearing the Air Around Tobacco'' auch von GLOBALink - The International Tobacco-Control Network unterstützt, und zwei weltweit führende Pharmafirmen treten als gemeinsame Sponsoren auf: Pharmacia & Upjohn und SmithKline Beecham.

Aus Marktforschungen ist bekannt, dass 40-70 Prozent der Raucher -irrtümlich - annehmen, dass Krebs vom in den Zigaretten enthaltenen Nikotin ausgelöst wird. Tatsächlich hat jedoch schon 990 der Surgeon General - die oberste amerikanische Gesundheits-behörde - in einem Bericht festgestellt, dass die schädlichen Folgen des Rauchens vom Teer, dem Kohlenmonoxyd und anderen toxischen Bestandteilen des Tabakrauchs stammen. Es wird befürchtet, dass Raucher auf die nützlichen Wirkungen der Tabakersatz-Therapie deshalb verzichten, weil sie irrtümlich annehmen, das Nikotin sei der schädlichste Bestandteil und die Ursache für Krebs und Erkrankungen der Herzkranzgefässe.

Dr. Nigel Gray, Präsident des UICC, sagte dazu: ''Das Preisausschreiben 'Clearing the Air Around Nicotine' ist deshalb sehr bedeutsam, weil es letzten Endes dazu dienen kann, Leben zu retten. Der 'Lifesaver' ist ein universell populäres Symbol, von dem wir hoffen, dass es weltweit den Rauchern die Rettungsleine zuwerfen wird.''

Das Inserat 'Lifesaver' wird international von Organisationen unterstützt werden, die sich gegen Tabakmissbrauch einsetzen, und die Fehlinformationen über Nikotin zerstreuen, um so den Rauchern das Aufhören zu erleichtern. Das wieder könnte die Zahl der mit dem Rauchen verbundenen Todesfälle - sie wird von der Weltgesundheits-Organisation auf heute jährlich drei Millionen geschätzt - ganz beträchtlich verringern.

Referenz: 1. The Tobacco Epidemic: A Global Health Emergency Tobacco Alert (Die Tabak-Epidemie: Eine globale Gesundheitswarnung zum Tabak), 1996, World Health Organisation. (SCHLUSS)

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