Publikumsansturm auf den St.Pöltner Klangturm

Seit März kamen bereits 7.000 Besucher

St.Pölten (NLK) - Der St.Pöltner Klangturm, Wahrzeichen des Regierungsviertels und Zentrum akustischer Hörerlebnisse, scheint sich zum absoluten Publikumshit zu entwickeln: Seit seiner Eröffnung am 21. März 1998 wurden schon mehr als 7.000 zahlende Besucher registriert. In über 100 Führungen wurden die Klanginstallationen präsentiert und im Studio Spezialworkshops mit zahlreichen Schulklassen durchgeführt.

Das künstlerische Programm mit allerlei Hörerlebnissen geht weiter: Die nächsten beiden Projekte im Rahmen der Veranstaltungsreihe Feedbeck III sind vom 7. Juni bis 19. Juli zu sehen und zu hören. Die Installation "Wishing Well" wird von der österreichischen Künstlerin Katarina Matiasek und dem Briten Robin Rimbaud vorgeführt. Sie soll das Prinzip des Wünschens räumlich erfahrbar machen. Dabei wird der Boden der dritten Klangkugel
durch eine Projektion in einen Brunnen verwandelt, auf dessen Wasserfläche Wellenkreise erscheinen, sich ausbreiten und wieder verlaufen, als ob unsichtbare Dinge in das Wasser geworfen würden. Aus Lautsprechern ertönen Stimmen von Menschen, die sich im flüsternden Ton etwas wünschen. Diese Wünsche scheinen im Raum zu kreisen und in den Wunschbrunnen einzutauchen.

Die zweite Installation "Frontiers of Utopia" stammt von Jill Scott und stellt eine interaktive Zeitreise dar, in der der Künstler die politische Idee der idealen Gesellschaft illustriert und die Geschichte und das Wesen des Idealismus, der Technologie
und des Designs erforscht. Dazu sind acht weibliche Charaktere aus verschiedenen Zeiten unseres Jahrhunderts aufgeboten, deren Haltungen gegenüber der Utopie aufgezeigt werden. Über das Berühren von Zeichen und Objekten können die Besucher durch die vier Zeitzonen reisen und mit den einzelnen virtuellen Charakteren sprechen. Auf einer virtuellen Dinerparty begegnet man allen Charakteren gleichzeitig.

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