Telekommunikations-Handbuch Waldviertel/Südtschechien

Regionalisierungsprojekt für grenzüberschreitende Kooperation

St.Pölten (NLK) - Trotz der mehr als acht Jahre
zurückliegenden Grenzöffnung bestehen zwischen dem Waldviertel und Südböhmen praktisch keine grenzüberschreitenden Kooperationsprojekte im Telekommunikationsbereich. So werden etwa aufgrund der sprachlichen Barrieren von den in Südböhmen aktiven Waldviertler Unternehmen die online verfügbaren Informationen über tschechische Betriebe kaum genutzt. Durch die zunehmende wirtschaftliche Verflechtung erscheint hier insbesondere im
Hinblick auf die bevorstehende Osterweiterung der EU dringender Nachholbedarf gegeben.

Der Verein "Europaplattform Pro Waldviertel" plant daher die Vergabe einer Telekommunikationsstudie für die Zielgruppe der Klein- und Mittelbetriebe. Ziel der Studie ist die Analyse bestehender Telekommunikationsprojekte im Waldviertel und in den angrenzenden tschechischen Bezirken. Dabei sollen vorrangig betriebswirtschaftlich rentable Projekttypen, aber auch regionalwirtschaftlich bedeutende Infrastrukturprojekte behandelt werden, um erfolgversprechende Projekttypen und
Umsetzungsstrategien zu identifizieren und auftretende Probleme
und Fehleinschätzungen aufzuzeigen. Darüber hinaus ist hinsichtlich der grenzüberschreitenden Kommunikation die Erfassung bestehender Lücken und Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Telekom-Infrastruktur und -anwendungen in der Grenzregion geplant.

Das bis Oktober 1998 terminisierte INTERREG-Projekt sieht einen Investitionsplan von 1,032 Millionen Schilling vor, wovon das Land Niederösterreich gemäß einem Regierungsbeschluß einen Zuschuß von 826.000 Schilling aus Regionalisierungsmitteln genehmigt hat.

Das Ergebnis der Studie ist als zweisprachiges Handbuch konzipiert, das als Anleitung für die erfolgreiche Entwicklung und Umsetzung von Telekommunikationsprojekten in der Grenzregion fungieren soll. Die Volltextversion wird auch auf dem Waldviertel-Webserver veröffentlicht werden.

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