Hackschnitzelanlagen werden 1998 besonders gefördert:

Beitrag zur Verminderung des CO2-Ausstoßes

St.Pölten (NLK) - Hackschnitzel-Kleinanlagen werden heuer von
der Österreichischen Kommunalkredit AG gefördert. Ziel ist, im Hinblick auf das Toronto-Ziel den CO2-Ausstoß bis 2005 um 20 Prozent im Vergleich zu 1998 zu reduzieren. Für alle Anlagen, die bis zum einem Investitionsvolumen von 500.000 Schilling gefördert werden, steht eine Summe von insgesamt 10 Millionen Schilling zur Verfügung. Die Förderung richtet sich vor allem an gewerbe- oder bergrechtlich genehmigungspflichtige Betriebe, landwirtschaftliche Betriebe, Vereine und öffentliche sowie kirchliche Einrichtungen. Das Förderansuchen muß vor Baubeginn der Anlage und bis spätestens 5. Oktober 1998 bei der Österreichischen Kommunalkredit AG eingelangt sein. Welcher Bewerber eine Förderung erhält, hängt vor allem von der Reihung ab. Für die Reihung der Projekte ist die relative Emissionsminderung ausschlaggebend. "Gerade für Niederösterreich als Umweltbundesland Nummer eins hat diese Förderung besondere Bedeutung", unterstrich Hofrat Dipl.Ing. Friedrich Rauter von der Geschäftsstelle für Energiewirtschaft des Amtes der NÖ Landesregierung. Niederösterreich habe bereits jetzt rund 5.000 Klein-Hackschnitzelanlagen. Diese einmalige Förderung sei sicher ein Anreiz für die Errichtung weiterer Anlagen und
somit ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz.

Nähere Informationen: Österreichische Kommunalkredit AG, 1092 Wien, Türkenstraße 9, Telefon 01/31631.

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