Friewald: Land NÖ kämpft weiter gegen Inbetriebnahme von Mochovce

Niederösterreich, 27.5.1998 (NÖI) Das Land Niederösterreich kämpft weiter gegen die Inbetriebnahme des Todesreaktors Mochovce. So wurde gestern eine Protestnote von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Namen der NÖ Landesregierung an die Slowakische Regierung gerichtet. Der Landeshauptmann spricht sich darin gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerkes Mochovce, ohne die Klärung und Behebung der durch die von der Österreichischen Bundesregierung entsandten Kommission aufgezeigten Mängel, aus. Die
Landesregierung appelliert hier nochmals eindringlich, daß die slowakische Regierung alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um eine Gefährdung für die Bevölkerung auszuschließen, erklärte heute LAbg. Rudolf Friewald.****

Die Idee der Grün-Abgeordneten Weinzinger, einfach ziel- und planlos, Atom-Milliarden zur Verfügung zu stellen, ist konzeptlos und wird uns in der Frage der "Nicht-Inbetriebnahme" des AKW Mochovce nicht weiterbringen. "Schnellschuß-Ideen in Form von Milliarden-Investitionen in ein AKW sind hier sicherlich nicht der richtige Weg. Das ist ein Faß ohne Boden, für das die Bevölkerung sicher kein Verständnis hätte", betonte Friewald.
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