PPV-Industrie hat ihre Hausaufgaben gemacht (2)

Strukturelle Anpassung an den europäischen Markt erfolgreich Papierverpackungen voll im Recycling erfaßt

Wien (PWK) - Mit strategischen Kooperationen konnten die
Unternehmen der österreichischen PPV-Industrie ihre Marktposition in Europa verbessern. Sie haben damit auf die strukturellen Veränderungen in der Kundenindustrie, z.B. die Zentralisierung des Einkaufs, reagiert. Die Expansion in Osteuropa wurde fortgesetzt, sowohl durch Errichtung von Produktionen vor Ort, als auch durch den eindrucksvollen Ausbau der Exporte, teilt der Fachverband der Papier und Pappe verarbeitendenden Industrie (PPV) in einer Aussendung mit. ****

Die PPV-Industrie begrüßt die bevorstehende Osterweiterung der EU. Sie erwartet sich davon eine Angleichung der Wettbewerbsbedingungen und eine notwendige Erweiterung des Marktes, insbesondere im Verpackungssektor. Die Politik der EU muß jedoch diese Angleichung erleichtern und unterstützen, um den Ostländern ein Nachziehen zu ermöglichen, fordert der Fachverband der PPV-Industrie. Die österreichische Umweltpolitik ist offensichtlich nicht bereit, auf die Vorreiterrolle zu verzichten. Dies wäre angsichts einer dringend notwendigen Angleichung der Rahmenbedingungen von EU-Beitrittskandidaten von besonderer Bedeutung, meint man im Fachverband unter Hinweis auf die hohen Umweltauflagen für den druckenden Bereich der Industrie.

Auf der Negativseite steht weiters, daß infolge des Widerstandes der Gewerkschaft Druck und Papier keine gemeinsame kollektivvertragliche Basis für erweiterte Flexibilisierung gefunden werden konnte. Damit werden weiter Maßnahmen auf betrieblicher Ebene vorprogrammiert, um die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Standorte zu erhalten.

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PPV-Fachverband der Papier und Pappe
verarbeitenden Industrie Österreichs
Tel: 505 53 82-0

Mag. Rudolf Bergolth

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