ARBÖ: Handy-Verbot nicht vor 1999

Wien (ARBÖ) - Das seit August des Vorjahres diskutierte
Handyverbot im Auto wird es frühestens am 1. Jänner 1999 geben. Die dafür notwendige gesetzliche Grundlage - die Änderung des § 102 KFG - wird erst Ende Juni im Parlament beschlossen.

In der daraus resultierenden Verordnung wird dann die Verwendung eines Handys beim Autofahren durch den Verkehrsminister geregelt. Während der Fahrt darf ein Handy nur dann verwendet werden, wenn
es über eine Freisprecheinrichtung verfügt.

ARBÖ-Cheftechniker Dipl.-Ing. Diether Wlaka: "Das Handy muß am Fahrzeug fix befestigt sein. Als Freisprecheinrichtung gelten auch Ohrstecker und Mikro."

Da anzunehmen ist, daß derzeit mehrere 100.000 Handys auch beim Autofahren verwendet werden, ist nach Ansicht des ARBÖ nach Inkrafttreten der Verordnung ein Übergangstermin von mindestens sechs Monaten vorzusehen, um die notwendigen Freisprechanlagen
auch liefern zu können. Die neue Handy-Benutzervorschrift kann daher frühestens im Jänner 1999 in Kraft treten.

An die Autoindustrie richtet der ARBÖ den Wunsch,
Freisprechanlagen serienmäßig vorzusehen. Dafür ist aber vorerst eine Normierung der Steckverbindungen zum Handy notwendig.

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