Eigenverantwortlichkeit in der Pflege/12. Krankenpflege-Kongress

Wien (OTS) - Anläßlich der Eröffnung des 12. Österreichischen Krankenpflegekongresses, der vom 27. bis 29. Mai 1998 in Bregenz stattfindet, betonte Eva Kürzl, Präsidentin des Österreichischen Krankenpflegeverbandes, vor den knapp 1.500 Kongressbesuchern:

"Dieser Kongreß dient auch dazu, die Eigenverantwortlichkeit der Pflege als praktische Forderung zu sehen. Unser Beruf muß sich als absolute Notwendigkeit zur Eigenverantwortlichkeit bekennen, um die Rolle der Pflege im Gesundheitswesen dorthin zu rücken, wo sie hingehört: zu einer echten Partnerschaft im Gesundheitssystem.

Es gibt Kernbereiche für die österreichische Pflege, an denen wir in den nächsten Jahren weiterarbeiten werden: Ich nenne hier die Forderung nach der Möglichkeit eines Universitätsstudiums sowie die Umsetzung der erweiterten Kompetenzen, die uns das neue Gesetz vorschreibt, als aktuelle Beispiele."

Der Österreichische Krankenpflegeverband als Berufsverband für die Gesundheits- und Krankenpflege zeigt seit 50 Jahren berufspolitisches Engagement: Zu dieser Thematik nimmt auch die Diskussionsrunde, die am 28. Mai 1998 um 20.45 im Festspiel- und Kongresshaus zu Fragen der Berufspolitik, zu Tendenzen im Gesundheitswesen und zu Visionen für die Pflege diskutiert (Moderation: Elmar Oberhauser), Stellung. Es diskutieren Dr. Elisabeth Hockey, eine Pionierin der Pflegewissenschaft, Pater August Paterno (Pfarrer und Autor) und Eva Kürzl, (Präsidentin des Österreichischen Krankenpflegeverbandes) mit Vertretern von Medizin, Politik und Pflege.

Rückfragen & Kontakt:

tunc PR, Harald Verworner,
Tel. (am Kongress): 0676/335 89 70

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