Onodi: Jugendliche für mehr Mitsprache in der Politik

St. Pöltner Jugendkongreß gab klare Vorgaben

St. Pölten, (SPI) - "Der im Rahmen der Partnerschaftsfeierlichkeiten der Landeshauptstadt St. Pölten stattgefundene Jugendkongreß setzte Zeichen im Sinne der politischen Mitbestimmung der Jugendlichen sowie deren
Zielsetzungen für die Gestaltung der Zukunft. Der klare Wunsch der Jugendlichen für mehr Mitsprache bei politischen Entscheidungen zeigt, daß von Politikverdrossenheit keine Rede sein kann", stellt die 2. Präsidentin des NÖ Landtages, Abg. Heidemaria Onodi, heute fest.****

"Neben einer Senkung des Wahlalters wünschen sich die Jugendlichen einen "Politikunterricht" ab der 7. Schulstufe. Hier ist es ganz besonders wichtig, Informationen über Grundrechte, Beteiligungsmöglichkeiten sowie die Entscheidungsstrukturen
unserer gewachsenen Demokratie zu vermitteln. Dabei darf nicht fehlen, auf jene Kräfte hinzuweisen, die auf eine Aushöhlung dieser staatlichen Strukturen hinarbeiten und die für unsere Demokratie, deren Rechtsstaatlichkeit und eine umfassende Bürgerbeteiligung wenig übrig haben", so Abg. Onodi weiter.

"Ein erster Schritt einer breiteren Beteiligung könnte ihnen beispielsweise auf kommunaler Ebene mit der flächendeckenden Schaffung von Jugendgemeinderäten eröffnet werden. Dabei gemachte Erfahrungen könnten dann für die Entscheidung über eine umfassendere Einbindung der Jugendlichen in die politischen Entscheidungsprozesse herangezogen werden. "Nur wenn die Jugendlichen so früh wie möglich an den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden, können sie auch die Verantwortung für diese Entscheidungen übernehmen", so Onodi abschließend.
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