THYSSEN AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung / Teil 1 von 2

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Kurzbeschreibung der
kursbeeinflussenden Tatsachen: Zwischenbericht Thyssen-Konzern über das 1. Halbjahr 1997/98 (vom 1. Oktober 1997 bis zum 31. März 1998) Folgende Aktien können von dieser Mitteilung betroffen sein:

Thyssen AG WKN 748 500
Thyssen Industrie AG WKN 703 300
Edelstahlwerk Witten AG WKN 600 000
Eisen- und Hüttenwerke AG WKN 565 800
Stahlwerke Bochum AG WKN 725 000

Umsatz und Ergebnis stark verbessert

Thyssen-Konzern 1. Halbjahr 1. Halbjahr
Veränderung zum

1996/97 1997/98 Vorjahr in %

Umsatz Mill. DM 17.922 22.255 + 24

Ergebnis vor

Ertragsteuern Mill. DM 631 863 + 37

Investitionen Mill. DM 1.268 1.156 - 9

Auftragseingang Mill. DM 17.965 21.924 + 22

Mitarbeiter 127.873 * 122.075 ** - 5

* Stand am 30.09.1997 ** Stand am 31.03.1998

Kräftiger Umsatzzuwachs Der Thyssen-Konzern hat seine Aktivitäten in der ersten Hälfte des Ge- schäftsjahres 1997/98 deutlich ausgeweitet. Der Umsatz stieg im Ver- gleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 24 % auf 22,3 Mrd. DM.

Im Unternehmensbereich Investitionsgüter und Verarbeitung erzielte Thyssen Industrie (ohne Thyssen Budd Automotive) ein Umsatzplus von 44 %. Besonders stark expandierte das Kerngeschäft Produktionssysteme; durch die Einbeziehung des Werkzeugmaschinenherstellers Giddings & Lewis hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt. Aufzüge, Werften und Anlagen- technik erreichten zweistellige Zuwachsraten. Dank der stabilen Autokon- junktur in den USA und in Westeuropa verzeichnete Thyssen Budd Automotive einen um 15 % höheren Umsatz.

Der Umsatz der Thyssen Handelsunion war trotz erheblicher Portfoliobe- reinigungen um 4 % höher als im Vorjahr. Das Export- und Auslandsge- schäft konnte kräftig ausgeweitet werden. Den größten Zuwachs unter den Sparten erzielte das Kerngeschäft Werkstoffe mit einem Plus von 31 %. Mit den Neuerwerbungen Copper and Brass sowie Clark Metals ist die Marktposition bei NE-Metallen in den USA erheblich gefestigt worden. Thyssen Handelsunion hat die Führung von Thyssen Immobilien übernommen; die Zahlen sind, auch für das Vorjahr, entsprechend angepaßt worden.

Überaus positiv entwickelte sich der im Zuge der Portfolio-Neuordnung stark veränderte Stahlbereich. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 59 %, im Kerngeschäft Flachstahl sogar um rund 80 %. Dies ist sowohl auf die Gründung von Thyssen Krupp Stahl mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. April 1997 als auch auf die lebhafte Stahlnachfrage zurückzuführen. Die Rohstahlerzeugung -einschließlich der anteiligen Produktion von Hüttenwerke Krupp Mannesmann - war um 58 % höher als im Vorjahr. Die Stahlpreise haben sich in den letzten Monaten spürbar er- holt.

Mitarbeiterzahl gesunken Ende März 1998 beschäftigte der Thyssen-Konzern gut 122.000 Mitarbeiter, 4,5 % weniger als Ende September 1997. Die Mitarbeiterzahl der inländischen Gesellschaften belief sich auf fast 84.000. Im Inland ver- ringerte sich die Belegschaft um 7,1 %, im wesentlichen im Zusammenhang mit Desinvestitionen. Bei den ausländischen Thyssen-Gesellschaften hat die Mitarbeiterzahl weiter zugenommen.

Hohes Investitionsniveau Thyssen investierte im ersten Halbjahr 1997/98 knapp 1,2 Mrd. DM. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände reichten mit 1,0 Mrd. DM nahe an das hohe Vorjahresniveau heran. In Deutschland wurden 61 % der Investitionen getätigt, der Anteil im Aus- land betrug 39 %. Im Vordergrund standen Investitionen zur Steigerung der Produktivität sowie der Ausbau zu international führenden Marktpositionen.

Ansprechpartner: Ann Pascale Wiedenroth, Tel. (0211) 824-66 77

Ende der Mitteilung
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