Am Beginn der EU-Präsidentschaft Österreichs:

Europa-Forum Wachau mit hochkarätigem Teilnehmerkreis

St.Pölten (NLK) - Die Grundidee des Europa-Forums Wachau ist aktueller denn je: Ein Forum der Begegnung zwischen Politik, Diplomatie, Wissenschaft und Publizistik an einem der schönsten Plätze Österreichs zu schaffen und jene Problemkreise zu diskutieren, die sich in der EU und aus der Teilnahme Österreichs an der EU ergeben. Auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Vizekanzler und Außenminister Dr. Wolfgang Schüssel findet das Europa-Forum Wachau unter Vorsitz beider am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juni, nunmehr schon zum viertenmal im Stift Göttweig statt. Die Veranstaltung steht diesmal unter einem besonderen Stern: Sie läuft unmittelbar vor dem Beginn des EU-Präsidiums Österreichs ab. Das Thema ist demgemäß "Europäische Union 1998: Herausforderungen für die österreichische Präsidentschaft". Der Bedeutung dieses Anlasses entsprechend wurde ein besonders hochkarätiges Feld von Vortragenden und Teilnehmern eingeladen. Die Präsentation dieser Veranstaltung wurde heute vormittags von der neuen Präsidentin des Vereines "Europa-Forum Wachau", Mag. Johanna Mikl-Leitner, gemeinsam mit den beiden Vizepräsidenten Dr. Ernst Strasser und Thomas Mayr-Harting (Bundesministerium für Äußeres) vorgenommen.

Die umfangreiche Thematik wird in einer Plenarveranstaltung und in vier Arbeitskreisen vorgenommen. In der Plenarveranstaltung
sind als Hauptredner unter anderem Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der sächsische Ministerpräsident Dr. Kurt Biedenkopf aufgeboten. Die vier Arbeitskreise befassen sich mit den "neuen Europa und dem 50. Jahrestag der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte", der "Reform der Struktur- und Agrarpolitik" sowie mit der zukünftigen Finanzierung der Union, mit Fragen der Osterweiterung und der transatlantischen Zusammenarbeit. In jedem Arbeitskreis gibt es gesonderte Einführungsreferate und eine Reihe von Beiträgen, die von Vertretern der Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Publizistik referiert werden. "Eine besonders wertvolle Initiative Niederösterreichs, das hochkarätigste EU-Symposion, das es im heurigen Jahr in Österreich gibt", hebt Botschafter Dr. Thomas Mayr-Harting lobend hervor.

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