1,3 Mrd.S Aufträge aus EBRD-Projekten gingen 1997 an Österreich

Österreichs Firmen überdurchschnittlich erfolgreich - Know-How-Vorsprung auf MOEL-Märkten wirkt sich aus

Wien (PWK) - Österreich ist bei den Projekten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) in Mittel- und Osteuropa überdurchschnittlich erfolgreich, heißt es in einer Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich. 1997 haben österreichische Unternehmen bei öffentlich ausgeschriebenen EBRD-Projekten Aufträge in Höhe von insgesamt 800 Mio Schilling erhalten. Das sind rund zehn Prozent aller auf diesem Weg vergeben Aufträge. Nur Deutschland und Großbritannien erreichten höhere Auftragsvolumina als Österreich. ****

Bei den privat vergebenen (nicht öffentlich ausgeschriebenen) EBRD-Projekten gingen Aufträge in einer Gesamthöhe von 500 Mio S (knapp neun Prozent des gesamten Volumens) an Österreich, das damit den 5. Rang in der Länderreihung erreichte. Nimmt man, im Hinblick auf die starken jährlichen Schwankungen im Projektgeschäft, die Ergebnisse der Jahre 1996 und 1997 zusammen, so steht Österreich mit einem Zweijahres-Finanzierungsvolumen der EBRD von 1,6 Mrd.S im Privatsektor weit an der Spitze aller an der EBRD beteiligten Länder.

"Dieses Ergebnis ist umso eindrucksvoller, als die österreichische Beteiligung am Kapital der EBRD nur 2,28 Prozent beträgt", bemerkt der WKÖ-Referent für Entwicklungszusammenarbeit, Walter Mayr. Den österreichischen Firmen komme ihr Know-How-Vorsprung in den von der EBRD abgedeckten Mittel- und Osteuropäischen Ländern (MOEL) sehr zugute.

Bei den an österreichische Firmen vergebenen Aufträgen handelt es sich insbesondere um Projekte aus dem Eisenbahnbau, dem Umweltbereich, der Bauwirtschaft (Hotels, Straßen, Flughäfen) und der Industrie.

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Dr. Walter Mayr

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