Weru AG: WERU AG legt Geschäftsbericht vor / Ertragsstärke trotz rückläufigem Marktvolumen / TEIL 1

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Zwei gegenläufige Trends prägten
das Geschäftsjahr 1997 der WERU AG, Rudersberg. Bei der Vorlage des Geschäftsberichts im Vorfeld der ordentlichen Hauptversammlung am 22. Juni teilte das Unternehmen mit, daß das operative Ergebnis auf über 30 Mio. Mark stabilisiert werden konnte. Im Sog der rezessiven Baukonjunktur sind die Umsatzerlöse im Weru-Konzern nach 452,8 Mio. Mark im Vorjahr um 11,2 % auf 402,0 Mio. Mark im Berichtsjahr zurückgegangen. Der führende Hersteller von Fenstern und Haustüren erzielte ein Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit im Konzern von 30,2 Mio. Mark (i. V.:31,5 Mio. Mark). Das DVFA-Ergebnis verringerte sich von 23,3 Mio. Mark auf 17,6 Mio. Mark.

Der Jahresüberschuß im Konzern wiederum verbesserte sich von 27,3 Mio. Mark im Vorjahr auf 40,3 Mio. Mark. Wesentliche Ursache ist der Steuererstattungsanspruch aus dem Dividendenvorschlag für 1997 in Höhe von 22,5 Mio. Mark.

Positive Ertragslage durch konsequente Reorganisation Bei niedrigerem Geschäftsvolumen resultiert die positive Ertragslage insbesondere aus dem erstmalig vollen Effekt der in den Vorjahren durchgeführten und während des Jahres 1997 konsequent fortgesetzten Projekte zur Reorganisation, Restrukturierung und Kostensenkung. Damit ist die Weru-Gruppe trotz rückläufigem Marktvolumen und einem forcierten Preiswettbewerb in der Lage, bei stabiler Kostensituation positive Ergebnisse zu erwirtschaften.

Kosteneinsparungen konnten insbesondere durch ein straffes Gemeinkostenmanagement erreicht werden. Auch Investitionsprojekte zur Rationalisierung und Optimierung der Fertigungsverfahren haben zu einer Ertragsverbesserung geführt. Darüber hinaus hat sich die Verbesserung des Zinsergebnisses gegenüber dem Vorjahr positiv auf die Ertragslage der Gesellschaft ausgewirkt.

Cash-Flow sicherte Innenfinanzierungskraft
Die Innenfinanzierungskraft des Weru-Konzerns ist nach wie vor sehr positiv. Der Cash-Flow im Konzern verbesserte sich von 61,7 Mio. Mark auf 64,9 Mio. Mark - dabei ist jedoch zu beachten, daß der Cash-Flow 1997 durch eine einmalige, außergewöhnliche Steuerentlastung aus der vorgeschlagenen Dividende in Höhe von 22,5 Mio. Mark positiv beeinflußt wurde. Damit deckt der Cash- Flow des Jahres 1997 die Investitionen des Geschäftsjahres in vollem Umfang und trägt zur Finanzierung der vorgeschlagenen Dividende zur Hälfte bei. Zum Stichtag 31.12.1997 verfügte Weru über liquide Mittel in Höhe von 134,2 Mio. Mark gegenüber 118,9 Mio. Mark im Vorjahr. Auslandsquote gestiegen Der Anteil des Auslands am Gesamtumsatz ist auf 11,6 % (Vorjahr 11,2 %) gestiegen. Dies konnte trotz des Rückzugs aus dem britischen und dem spanischen Markt realisiert werden. Dabei haben insbesondere die stabilen Umsätze auf dem niederländischen und ungarischen Markt sowie der Umsatzanstieg in Polen den absoluten Rückgang der Umsatzerlöse im Ausland gedämpft. Nach 50,7 Mio. Mark im Vorjahr erreichte der Weru-Konzern 46,6 Mio. Mark.

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