Kleindienst zu Neugebauer (GÖD)-Aussage im Kurier

Halbherziger Hilferuf eines Regierungsvasallen

Wien (OTS) - "Den Versuch des GÖD-Vorsitzenden Neugebauer im gestrigen Kurier, die Probleme im öffentlichen Dienst aufzuzeigen, kann man nur als Verhöhnung der betroffenen Bediensteten bezeichnen", erklärte Josef Kleindienst, Vorsitzender der Freien Gewerkschaft Österreichs (FGÖ). So dürfte Herr Neugebauer vergessen haben, daß die letzten beiden Sparpakete für den öffentlichen Dienst von der GÖD vollinhaltlich mitgetragen worden sind.****

"Vor jedem Sparpaket wurde den öffentlichen Bediensteten seitens der Gewerkschaft mitgeteilt, daß die Schmerzgrenze erreicht sei und die GÖD unter keinen Umständen ihre Zustimmung erteilen werde. Jeder dieser Ankündigungen folgte – ein Sparpaket!", zeigt Kleindienst die Ereignisse der Vergangenheit auf. Einzig logische Schlußfolgerung aus der neuerlichen Warnung des GÖD-Chefs vor einem weiteren Sparpaket:
"Eine derartige Maßnahme ist bereits zwischen Gewerkschaft und Bundesregierung vorverhandelt worden und Neugebauer versucht nun, dies den Betroffenen scheibchenweise zu verkaufen.", vermutet der FGÖ-Vorsitzende.

Was die von Neugebauer angesprochenen Probleme der Exekutive betrifft, meint Kleindienst, dieser solle sich als Lehrer mit Multibezügen nicht in Dinge einmischen, von denen er keine Ahnung hat. "Die Exekutive hat es satt, von Finanzbeamten und Lehrern mehr schlecht als recht vertreten zu werden." erklärt Kleindienst und erwartet sich daher starken Zulauf zu der in Gründung befindlichen Exekutivgewerkschaft.

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