Tausende Unterschriften für lesbisch/schwule Partnerschaftsregelungen werden an Nationalratspräsident Fischer übergeben:

ÖLSF bringt Forderungskatalog zur rechtlichen Gleichstellung von homosexuellen PartnerInnenschaften in den Petitionsausschuß des Nationalrats ein

Wien (OTS) - In einem persönlichen Zusammentreffen am Dienstag, 26.5., 11.15 Uhr wird das ÖLSF (Österr. Lesben- und Schwulenforum) Tausende Unterstützungsunterschriften für die Einführung von nichtdiskiriminierenden Partnerschaftsregelungen für Lesben, Schwule und Transgenderpersonen an Nationalratspräsident Heinz Fischer übergeben. Die Abgeordneten Irmtraut Karlsson, Volker Kier und Terezija Stoisits werden eine kurze Rede halten.

Diese Übergabe ist der formale Abschluss einer landesweiten Unterschriftenaktion, die 1997 gestartet wurde und ein Ende des rechtlosen Zustandes von Lesben-, Schwulen- und Transgenderpartnerschaften verlangt.

Es wurden ca. 4000 Unterschriften gesammelt, darunter auch die von 25 Nationalratsabgeordneten (u.a. Caspar Einem, Peter Kostelka, Peter Schieder, Irmtraut Karlsson, Alexander van der Bellen, Madeleine Petrovics, Terezija Stoisits, Volker Kier, Clara Motter, Friedhelm Frischenschlager) was, durch das hohe Stimmgewicht der Abgeordnetenunterschriften, einem Endstand von 504.000 Unterschriften entspricht. Weitere prominente UnterzeichnerInnen waren u.a. Christiane Hörbiger, Peter Landesmann, Hannes Svoboda, Sepp Rieder, Ruth Wodak.

Dieser Forderungskatalog wird nach der Übergabe an den Nationalratspräsidenten in den Petitionsausschuß des Nationalrats eingebracht und führt zu einer verpflichtenden Auseinandersetzung mit den Anliegen des Forderungskatalogs.

Das ÖLSF hofft und erwartet, daß die österreichischen Parlamentsabgeordneten es endlich vielen ihrer EU-KollegInnen (Großbritannien, die Niederlande, Dänemark, Schweden, Finnland, Spanien, Frankreich und Italien haben bereits Partnerschaftsregelungen für Lesben, Schwule und Transgenderpersonen) gleichtun und das Menschenrecht auf PartnerInnschaft auch ihren lesbischen/schwulen/transgender BürgerInnen einräumt.

Rückfragehinweis: ÖLSF

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