Bartenstein: Mutter-Kind-Paß Recallsystem gut angelaufen

Rund 800 Anrufe und 1.200 schriftliche Reaktionen zeugen von großFem Interesse innerhalb der Bevölkerung

Wien (OTS) - Seit Anfang Mai läuft das Mutter-Kind-Paß Recallsystem des Familienministeriums, in dem alle Eltern von Kindern im Alter von drei Monaten bis zu vier Jahren in einem persönlich adressierten Schreiben des Familienministers an den Termin der im Mutter-Kind-Paß vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen erinnert werden.

Pro Jahr werden 400.000 persönlich adressierte Schreiben verschickt. Jedem der Briefe ist ein Folder beigelegt, der die im Mutter-Kind-Paß verwendeten medizinischen Fachausdrücke des jeweiligen Untersuchungstermines erklärt.

Familienminister Dr. Martin Bartenstein zeigte sich zufrieden, daß diese breit angelegte Serviceaktion bisher positiv angenommen wurde:
"Die bisher eingelangten Reaktionen zeigen, daß wir mit dieser einzigartigen Aktion auf dem richtigen Weg sind. Ich hoffe, daß wir damit auch jene erreichen und motivieren, die die Mutter-Kind-Paß Untersuchungen bisher nicht oder nur zum Teil in Anspruch genommen haben."

Betrachtet man die im Familienservice des Familienministeriums bisher eingegangenen Reaktionen, so stößt die Aktion auf breite Zustimmung:
Rund 800 Mütter und Väter haben das Familienservice bisher kontaktiert und Informationen über den Mutter-Kind-Paß-Bonus eingeholt oder einen "Elternbrief" über die gewaltfreie Erziehung angefordert. Darüber hinaus wurden die "Elternbriefe 1.200 Mal schriftlich besetellt. Rund 80 Anrufer erkundigten sich nach Details zu den im Mutter-Kind-Paß vorgesehenen Untersuchungen, wobei Fragen nach den empfohlenen Impfungen im Vordergrund standen.

Gerade das große Interesse an den "Elternbriefen" über die gewaltfreie Erziehung zeigt, wie groß der Bedarf an Rat und Hilfe im Bereich der Kindererziehung ist. Für die Lösung mancher Probleme gibt es eben kein Patentrezept. Aber es gibt eine ganze Reihe von professionellen Hilfsangeboten, die jederzeit in Anspruch genommen werden können. In Österreich stehen über 300 Familienberatungsstellen für die Lösung kleinerer und größerer Probleme zur Verfügung. Eltern sollten sich nicht scheuen, diese professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. (Schluß)

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