Schneeberger: Schadensbegrenzung und Aufklärung in der Causa Freiheitliche ist angesagt

Niederösterreich, 20.5.1998 (NÖI) Die heutige Sondersitzung des NÖ Landtages zur "Causa Freiheitliche" soll keine Schmutzkübelkampagne sein. Es geht darum, restloses Aufklärung zu schaffen, Aufklärung auf zahlreiche offene Fragen, die im Raum stehen, stellte der Klubobmannstellvertreter des Landtagsklubs der VP NÖ, LAbg. Klaus Schneeberger klar.****

"Im Raum steht der Verdacht der kriminellen Handlung eines Ex-FPÖ-Nationalratsabgeordneten. Im Raum steht auch, daß mit öffentlichen Geldern, also mit Steuergeldern, Spekulationen durchgeführt wurden. Im Raum steht der Verdacht der verdeckten Parteienfinanzierung, daß im gemeinnützigen Wohnbau rund um die freiheitliche Wohnbaugenossenschaft, Unregelmäßigkeiten zur Besorgnis Anlaß geben, daß Wohnungswerber und andere Vertragspartner zu Schaden kommen können. Schließlich steht noch die Behauptung im Raum, daß nur ein einziger Funktionär der Freiheitlichen Partei neben Peter Rosenstingl, nämlich der ehemalige Klubobmann Gratzer, dafür verantwortlich und darüber informiert war", so der Abgeordnete weiter.

Aufgabe des Landesparlaments ist es nunmehr, für materielle und immaterielle Schadensbegrenzung zu sorgen. So soll vom Rest der Freiheitlichen Landtagsriege lückenlose Aufklärung erfolgen. Das sind wir unseren Bürgern und all den fleißigen und anständigen Steuerzahlern schuldig, betonte Schneeberger.

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