Tempo 30 für mehr Verkehrssicherheit

Musterverordnung ergeht an alle NÖ Gemeinden

St.Pölten (NLK) - Als eine der Maßnahmen des Landesverkehrskonzeptes wurde von der NÖ Verkehrsberatung
gemeinsam mit Verkehrssachverständigen und Verkehrsjuristen des Amtes der NÖ Landesregierung eine Musterverordnung "Tempo 30" erarbeitet. Auf diese Art soll gewährleistet werden, daß auch kleine Gemeinden in Eigenverantwortung sinnvolle Tempo 30-Zonen verordnen bzw. nicht korrekt verordnete Beschränkungen korrigieren können.

Tempo 30-Zonen im untergeordneten Straßennetz heben die Verkehrssicherheit durch Vermeidung nicht angepaßter Fahrgeschwindigkeiten, verlagern gebietsfremden Verkehr, indem
nicht erforderlicher Durchgangsverkehr unterbunden wird, und bewirken zudem eine zumindest geringfügige Lärmreduktion für die Bevölkerung. Auf Gemeindestraßen kann diese Maßnahme von jeder Kommune selbst verordnet werden. Um Tempo 30 als Maßnahme der Verkehrsberuhigung aber nicht ad absurdum zu führen, sollten diese Verordnungen nicht willkürlich geschehen und nur dort eingesetzt werden, wo ihre Sinnhaftigkeit nachgewiesen ist.

Die Musterverordnung wird inklusive eines Beiblattes, das alle wichtigen Argumente rund um die Verordnung von Tempo 30-Zonen enthält, in diesen Wochen allen niederösterreichischen Gemeinden zugesendet. Alle weiteren Interessenten können diese Musterverordnung bei der Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten beim Amt der NÖ Landesregierung per Fax unter 02742/200/5655 anfordern.

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