Mühl Product & Service: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Presseinformation zur Veröffentlichung des Quartalsberichtes für das erste Quartal 1998 der MÜHL AG am 20. Mai 1998

Die Entwicklung vom nationalen Multispezialisten für Bauprodukte zum Technologieunternehmen für das Bauwesen

Erfolgreiche Entwicklung im ersten Quartal - Umsatz 34 %, Ergebnis 40 % über Vorjahr

Nur drei Wochen nach Veröffentlichung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 1997 gibt heute die MÜHL AG im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin ihren Quartalsabschluß für das erste Quartal 1998 bekannt. Das seit 31. Juli 1997 am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Unternehmen kommt damit seiner Verpflichtung einer zeitnahen Information seiner Aktionäre und eines breiten Investoren- und Anlegerpublikums über die wichtigsten wirtschaftlichen Kennzahlen nach.

Trotz schwieriger Marktbedingungen hat sich die erfolgreiche Entwicklung der MÜHL AG auch im ersten Quartal 1998 fortgesetzt. Nach 112,3 Mio. DM im ersten Quartal 1997 wurde der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 150,3 Mio. DM, bzw. um rund 34 % gesteigert. Das Konzernergebnis vor Steuern wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 40 % von -3,5 Mio. DM auf -2,1 Mio. DM verbessert. Das Ergebnis im ersten Quartal ist auf Grund der Wintermonate immer negativ, weil in dieser Periode 25 % der Gesamtkosten, aber nur 16 % vom Gesamtumsatz anfallen.

Die im ersten Quartal 1998 erzielte Marge von 23,54 % (19,6 % per 31. Dezember 1997) liegt um ca. 4 Prozentpunkte höher als im vierten Quartal 1997. Auch bei einem erwarteten Rückgang in den nächsten Monaten kann man von einer insgesamt verbesserten Marge in 1998 ausgehen. Im Konzern waren am 31. März 1998 1.383 Mitarbeiter beschäftigt, davon 659 Produkt- und Servicemanager, von denen etwa 400 über einen Hoch- bzw. Fachschulabschluß verfügen. Die Reduzierung des Personalaufwandes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, im Verhältnis zum Umsatz, um 3,1 % (viertes Quartal 1997 im Vergleich zum Vorjahr 2,6 %) zeugt von der weiter gestiegenen Qualität und Produktivität des Managements.

Die Ausweitung der Umsatzerlöse im ersten Quartal 1998 wurde an den Standorten erreicht, die bereits Ende 1997 im Mühl Konzern integriert waren. Seit 01. März bzw. 01. April 1998 konnte das Standortnetz um neue Systembetriebe in Grimma (Sachsen), Krefeld (Nordrhein-Westfalen), Kassel (Hessen) und Hamburg erweitert werden. Der für 1998 geplante anteilige Umsatz an diesen Standorten liegt bei ca. 35 Mio. DM. Das derzeit vorhandene Akquisitionspotential beträgt über 1 Mrd. DM Umsatz, wobei die Integrationsvoraussetzungen klar definiert sind: Gut qualifiziertes Management, passende Sortimentsstruktur, gute regionale Lage.

Erstes Highlight 1998 - 100 Mio. DM Mühl Anleihe

Mit der bereits vermeldeten erfolgreichen Emission der Mühl Anleihe hat das Unternehmen die bereits seit zwei Jahren begonnene Umstrukturierung seiner Finanzierung von kurzfristigen Kreditlinien auf die Hereinnahme von mittelfristigem und langfristigem Fremdkapital fortgesetzt. Dabei wird der kontinuierlich stabilen Entwicklung des Eigenkapitals und des Eigenmittelanteils im Verhältnis zur Bilanzsumme größte Aufmerksamkeit geschenkt. Dem Mühl Konzern standen per 31. März 1998 Eigenkapital in Höhe von 73,6 Mio. DM sowie langfristige Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt in Höhe von 54,0 Mio. DM, insgesamt also 127,6 Mio. DM haftende Mittel, zur Verfügung. Die Bilanzsumme ist trotz Anleihe nur von 302,0 Mio. DM auf 355,5 Mio. DM gestiegen. Rund 38,0 Mio. DM kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Form von 3-Monatsgeldern standen ca. 37,0 Mio. DM Guthaben gegenüber. Saldiert man diese beiden Positionen, dann ist die Bilanzsumme tatsächlich nur um rund 16,5 Mio. DM auf 318,5 Mio. DM gestiegen und die Eigenmittelquote würde nach wie vor bei über 40 % liegen, statt der ausgewiesenen 35,9%. Der Kurs der Mühl Aktie liegt stabil über 40,00 DM und verdeutlicht die zunehmende Akzeptanz des Wertpapiers als

Technologiewert für das Bauwesen.

Die Mühl BauFabrik - Hightech für das Bauwesen

Im Zentrum von Berlin entsteht derzeit auf einer Grundstücksfläche von 330.000 qm die erste europäische integrierte BauFabrik. Das Investitionsvolumen liegt bei ca. 50,0 Mio. DM und es entstehen 1.000 Arbeitsplätze. Die Mühl BauFabrik ist das Herzstück einer innovativen Bautechnologie und bietet in Zusammenarbeit mit dem Handwerk Baudienst- leistungen aus einer Hand. Die Inbetriebnahme ist noch für 1999 geplant. Die erste Mühl BauFabrik wird nach einer kurzen Anlaufphase 50,0 bis 70,0 Mio. DM Umsatz mit einer Umsatzrendite um voraussichtlich 7 % erzielen. Die Errichtung solcher industrieller Anlagen mit einem hohen Dienstleistungsgrad für Investoren und Bauherren ist auch an anderen Standorten der MÜHL AG mittelfristig geplant.

Ziele 1998 und Ausblick 2002

Für 1998 sieht die Umsatzplanung 800 Mio. DM im bestehenden Standortnetz und zusätzlich 200 Mio. DM an neuen Standorten (bisher ca. 35,0 Mio. DM Umsatz integriert) vor. Die Umsatzrendite soll trotz weiterer Anlaufkosten für neue Divisionen, Kosten für Internationalisierung und Kosten für Forschung und Entwicklung zwischen 2 und 3 % betragen. Mittelfristig ist für das Jahr 2002 ein Umsatz von 2 Mrd. DM mit einer Umsatzrendite von 4 % geplant.

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