Merck mit starkem ersten Quartal / Umsatz und Ergebnis legen zu

Darmstadt (ots) - Die Merck-Gruppe hat im 1. Quartal dieses Jahres ihren Umsatz um 10 Prozent auf 2.087 Mio DM (Vorjahr 1.896 Mio DM) steigern können. Wie die Merck-Pressestelle am Mittwoch mitteilte, wuchsen das Betriebsergebnis der Unternehmensbereiche um 15,1 Prozent auf 335 Mio DM und das Operative Ergebnis (EBIT) um 17,9 Prozent auf 329 Mio DM (279 Mio DM). Das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen erhöhte sich um 37 Prozent auf 192 Mio DM (140 Mio DM). Der Cash-Flow hat mit 299 Mio DM (282 Mio DM) das hohe Niveau des Vorjahres nochmals übertroffen.

Die erfolgreiche Entwicklung des vergangenen Jahres hat sich in allen drei Unternehmensbereichen fortgesetzt. In den ersten drei Monaten erzielte der Unternehmensbereich Pharma ein Plus von 8,1 Prozent auf 1.189 Mio DM (1.100 Mio DM); berücksichtigt man die Veränderung durch Kauf und Verkauf von Geschäftseinheiten, ergibt sich ein Wachstum von 10 Prozent. Das europäische Geschäft nahm nur um (vergleichbar) 2 Prozent zu. Die anderen Regionen hingegen erreichten hohe Zuwachsraten: Nordamerika plus 23 Prozent, Lateinamerika plus 20 Prozent, Asien plus 13 Prozent, übrige Regionen plus 37 Prozent. Das größte Geschäftsfeld, die Originalpräparate, ist durch die Eingliederung der nordamerikanischen Beteiligung Dey, die bisher dem Geschäftsfeld Generika zugeordnet gewesen war, ausgeweitet worden. Die Abgabe der Geschäfte mit Dermatika und Biomaterialien 1997 bzw. Anfang 1998 wirkte sich auf den Umsatz mindernd aus. Mit Originalpräparaten wurden nach diesen Veränderungen im ersten Quartal 751 Mio DM umgesetzt, wobei vergleichbar gerechnet eine Erhöhung um 9,7 Prozent erreicht worden ist. Wegen der Ausgliederung von Dey verringerte sich der Umsatz bei Generika und beträgt jetzt 202 Mio DM. Ohne diese Ausgliederung ist der Umsatz dieses Geschäftsfeldes um 43 Prozent gewachsen. Der Umsatz des OTC-Geschäftes, die sogenannten freiverkäuflichen Präparate, erhöhte sich um 16,6 Prozent auf 114 Mio DM ( 98 Mio DM). Die Röntgenkontrastmittel konnten sich mit einer Umsatzsteigerung von 3,3 Prozent auf 122 Mio DM (118 Mio DM) in einem schwierigen Markt behaupten. Die Pharma-Forschung und -Entwicklung wurden um 11 Prozent, also stärker als der Umsatz, ausgeweitet.

Im Unternehmensbereich Labor hat sich der Aufwärtstrend fortgesetzt, der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 488 Mio DM (436 Mio DM). Erste Anzeichen einer Belebung des deutschen Geschäftes machten sich dabei bemerkbar. Im Ausland konnten die Umsätze in Europa sowie in Nord- und Lateinamerika deutlich gesteigert werden. Starke Wachstumsimpulse kommen aus dem Geschäftsfeld Laborbedarf und den innovativen Gebieten Umwelt- und Bioanalytik. Die Forschung und Entwicklung des Laborbereiches wurde planmäßig ausgebaut.
Mit dem Ziel einer stärkeren Fokussierung der Geschäfte wurde zum 1. April dieses Jahres die Sparte Laborprodukte in die beiden Sparten Laborreagenzien und Wissenschaftliche Laborprodukte aufgeteilt.

Der Unternehmensbereich Spezialchemie setzte mit einer Steigerung um 13,7 Prozent auf 397 Mio DM (349 Mio DM) die gute Geschäftsentwicklung des letzten Jahres fort. Die Spezialchemie wurde neu in vier Sparten aufgeteilt. Die Sparte CHN (Produkte für die Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelindustrie) erreichte ein Umsatzplus von 11,7 Prozent im ersten Quartal. In der Sparte Pigmente, die einen Umsatzanstieg von 8,5 Prozent zu verzeichnen hat, entwickelten sich vor allem die Pigmente für technische Anwendungen gut. In Europa und Nordamerika wurden hohe Zuwächse erzielt, in Südostasien war die Entwicklung eher verhalten. Die Sparte Elektronikchemikalien konnte trotz des anhaltenden Konjunkturtiefs der Halbleiterindustrie den Umsatz um 16,5 Prozent steigern. Das Geschäft in Europa konnte dabei ausgeweitet werden, während die Umsätze in Asien auf Vorjahresniveau blieben. Für Ende 1998/Anfang 1999 wird wieder ein Anstieg des Bedarfs erwartet. Weiterhin erfreulich verlief das Geschäft der Sparte Flüssigkristalle mit einer Umsatzsteigerung von 27 Prozent in den ersten drei Monaten, obwohl eine Sättigung des Notebook-Marktes zu beobachten ist. Auch stieg der Umsatz mit Flüssigkristallmischungen für Mobiltelefon-Anwendungen kräftig an.

Die Merck-Gruppe hat im 1. Quartal 134 Mio DM (100 Mio DM) in Sachanlagen investiert. Merck Darmstadt investierte 53 Mio DM, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen im 1. Quartal 203 Mio DM (176 Mio DM), das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Mitarbeiterzahl der Merck-Gruppe lag zum 31.3.98 bei 29.094 (plus 103 Personen). Bei Merck Darmstadt waren es mit 8.085 Mitarbeitern 82 Personen mehr als im Vorjahr.

Die Merck-Gruppe erwartet für das gesamte Jahr eine Fortsetzung der guten Umsatzentwicklung. Die Vorraussetzungen für alle Unternehmensbereiche seien günstig. Für das Ergebnis werde ebenfalls mit einer positiven Entwicklung gerechnet.

ots Originaltext: Merck KGaA
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