Mikl-Leitner: Marchat gibt Pressekonferenz zu Parteienförderung

Landtags-Sondersitzung soll Licht ins Dunkel bringen

Niederösterreich, 19.5.1998(NÖI) "Im März 1996 gibt der damalige Landesparteisekretär Marchat eine Pressekonferenz zum Thema 'Parteienförderung'. Jetzt sagt derselbe, daß er als Landesparteisekretär nichts mit dem Geld zu tun gehabt habe.
Seine Aufgabe sei die Parteiorganisation gewesen. Das paßt
einfach nicht zusammen. Die Marchat Unwissenheits-Beteuerungen brechen in sich zusammen", stellte heute die VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner fest. ****

Für Mikl-Leitner sei es unvorstellbar, daß der engste Mitarbeiter von Gratzer nicht über die Transaktionen Bescheid gewußt habe. Eindrucksvoll bestätigt werde dies auch durch die Aussagen zahlreicher F-Funktionäre. So wird beispielsweise der abgesetzte F-Spitzenkandidat aus Amstetten in den NÖN mit
folgenden Worten zitiert: "Denn als ich im Dezember Gratzer den entscheidenden Hinweis gab, ist er (Anm.: Marchat) neben uns gestanden."

In dieselbe Kerbe schlägt der mittlerweile zurückgetretene F-Spitzenkandidat Lasser aus Scheibbs. So heißt es im Kurier
vom 19. Mai 1998: Nach Ansicht Lassers könne der
zurückgetretene FPÖ-Klubobmann Gratzer nicht alleine jenen 'verspekulierten' Millionenkredit aufgenommen haben,...".

Mikl-Leitner begrüße jedenfalls, daß es heute zu einer Sondersitzung im NÖ-Landtag komme. "Hier haben einige F-
Mandatare die Gelegenheit ihr wahres Wissen über das Netzwerk Rosenstingl Preis zu geben", so die VP-Landesgeschäftsführerin.

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