Weitere Umsatz- und Ergebnissteigerung im 1. Quartal 1998

Wien (OTS) - Die positive Entwicklung des Steyr-Daimler-Puch-Konzerns setzte sich im 1. Quartal 1998 fort. Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um ATS 1.100 Mio. (+38 %) auf ATS 4.029 Mio., wobei die Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik AG & Co KG, deren Quartalsumsatz mit ATS 2.291 Mio. um ATS 875 Mio. (+62 %) über dem Vorjahreswert lag, der entscheidende Wachstumsträger war. Während die im Bereich Handfeuerwaffen tätigen Konzerngesellschaften Steyr Mannlicher AG & Co KG sowie Suhler Jagd- und Sportwaffen GmbH zum konzernalen Quartalsumsatz des Vorjahres noch ATS 57 Mio. beigetragen hatten, scheinen sie im Konzernumsatz 1998 nicht mehr auf, da sie im Zusammenhang mit der bevorstehenden mehrheitlichen Übernahme des Konzerns durch die Magna-Gruppe aus dem Konzern ausgegliedert und an die Creditanstalt AG verkauft werden.

Das anhaltende Umsatzwachstum des 1. Quartals 1998 ermöglichte eine wesentliche Verbesserung der Ertragslage. Im Konzern hat sich der Gewinn aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit mehr als versechsfacht und erreichte ATS 137 Mio. (per 31.3.1997: ATS 21 Mio.). Die börsennotierte Stey-Daimler-Puch AG verzeichnete ebenfalls einen Ergebnissprung in dieser Größenordnung und erzielte per 31.3.1998 als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einen Gewinn von ATS 90 Mio. (per 31.3.1997: ATS 14 Mio.).

Seit dem Jahresende 1997 konnten bis zum Ende des ersten Quartals 1998 insgesamt 71 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Per 31.3.1998 beschäfte der Konzern 5.892 Mitarbeiter, wobei die Beschäftigten der im Handfeuerwaffenbereich tätigen Tochtergesellschaften in dieser Zahl nicht mehr erfaßt sind.

Das konzernale Investitionsvolumen des 1. Quartals 1998 erreichte mit ATS 562 Mio. in etwa das Achtfache des Vergleichswertes aus dem Vorjahr (ATS 70 Mio.). Der größte Anteil entfiel mit ATS 529 Mio. auf die Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik AG & CO KG, wo insbesondere eine neue Lackieranlage für die Fahrzeugfertigung sowie ein neues Entwicklungszentrum errichtet werden.

Für das gesamte Geschäftsjahr 1998 wird - ausgehend von dem um 20 % über dem Vorjahreswert liegenden Auftragsstand zum Quartalsende -ein weiterer Anstieg des konsolidierten Konzernumsatzes auf rd. ATS 17 Mrd. erwartet. Gleichzeitig sind wesentliche Vorleistungen bei den Investitionen sowie im Bereich der Entwicklung zu erbringen. Dennoch ist zu erwarten, daß das Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 1997 gehalten werden kann.

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