• 19.05.1998, 11:52:45
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  • OTS0151

Anwenderorientierte Biomedizin als neue Ausbildungsform

Donau-Universität startet neuen Master-Universitätslehrgang im Oktober

Wien (OTS) - Das Zentrum für Biomedizinische Technologie der
Donau-Universität Krems plant, im kommenden Wintersemester den neuen
Universitätslehrgang "Anwenderorientierte Biomedizin" anzubieten.
Kooperationspartner ist der Verein TU-BioMed der Technischen
Universität Wien, der 1994 als Arbeitsgemeinschaft für
biomedizinische Technik und Gesellschaft für "Biomedical Engineering"
gegründet wurde. Der Verein besteht aus Arbeitsgruppen aller 5
Fakultäten der TU Wien.

Der Lehrgang wendet sich primär an Mediziner/innen, die nach ihrem
Studium die Wartezeit auf eine fixe Anstellung als Turnusarzt zur
Weiterbildung und damit zur Chancenerhöhung bei der Stellensuche
nützen wollen. Der Lehrgang soll aber auch Absolventen/innen anderer
Fachrichtungen, wie der Veterinärmedizin, Biologie/Molekularbiologie,
Biochemie, Pharmazie und Lebensmitteltechnologie ansprechen, um ihren
Marktwert im Hinblick auf eine Anstellung in der biomedizintechnisch/
pharmazeutisch orientierten Industrie bzw. forschungsorientierten,
privaten und staatlichen Einrichtungen zu erhöhen. Durch diese
Ausbildung soll auch Medizinisch-Technischen-Assistent/innen, anderen
technischen Analytiker/innen und Praktiker/innen ohne
Universitätsabschluß, die schon langjährig, in möglichst leitender
Position, in diesen Bereichen tätig sind, die Möglichkeit eröffnet
werden, in ihrem Beruf einen Qualifikationsvorteil zu erwerben.

Im Rahmen der Ausbildung haben die Teilnehmer/innen die
Möglichkeit, enge Kontakte zu führenden Wissenschaftern und
einschlägigen Unternehmen zu knüpfen. "Es gibt bereits jetzt Anfragen
von namhaften Unternehmen nach Absolventen/innen dieses Lehrgangs",
betont Doz. Dr. Dieter Falkenhagen, Leiter des Zentrums für
Biomedizinische Technologie.

Besonderer Stellenwert wird der individuellen Betreuung der
Studierenden eingeräumt: "Kleine Lerngruppen garantieren Qualität.
Aber auch die ständige Evaluierung durch die Studierenden ist ein
Zeichen unseres Qualitätsanspruchs. Davon profitieren beide Seiten:
Lehrende und Lernende".

Der Lehrgang soll im Oktober mit einem Aufbaukurs über
technisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, der an der TU Wien
durchgeführt wird, starten. Die weiteren Module werden an der
Donau-Universität Krems bzw. auch im AKH Wien abgehalten werden. Sie
behandeln die Themen Biometrie, Mikrotechnologie, Laseranwendung in
der Medizin, Sensorik, Imaging Systems, Telekommunikation,
Medizinproduktegesetz, Zulassung von Arzneimitteln, Produkt- und
Pharmamanagement, Cellular Engineering, Pharmazeutische
Verfahrenstechnik, Strategien in der Arzneimitteltherapie, Künstliche
Organe und Biomaterialien, Transplantationsmedizin, Biomechanik,
Management, Karriereplanung, Forschungsmanagement und -förderung,
Wissenschaftskommunikation, Gesundheits- und Qualitätsmanagement,
Rechts- und Haftungsfragen, Das ärztliche Gespräch und
Arzt-Patienten-Beziehung.

Der Lehrgang wird zwei Semester dauern und ist in zwei- bis
vierwöchige Module aufgebaut. Als Abschluß wird der neue akademische
Grad "Master of Advanced Studies (in Applied Biomedicine)" beantragt.
Die Studiengebühr beträgt S 98.000,- (keine MWSt) (bei Anmeldung nach
dem 15. September S 110.000,-), das zweiwöchige Einzelmodul kostet S
10.500,- und das vierwöchige S 19.500,-.

Informationen und Bewerbung: Dr. Doris Czepa, Zentrum für
Biomedizinische Technologie, Donau-Universität Krems, Dr. Karl Dorrek
Straße 30, A-3500 Krems, Tel. 0043 2732 893 2601, Fax 0043 27 32 893
4600, e-mail: czepa@zbmt.donau-uni.ac.at,
http://www.zbmt.donau-uni.ac.at

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS

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