AK Pendleraktion: Spätere Abendverbindungen und bessere Informationen für die Pendler

AK Pendlerombudsmann hat mehr als drei Viertel der Pendlerwünsche in den letzten drei Jahren durchgesetzt

Wien (OTS) - Rund 120.000 neue Fahrplanauszüge der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) werden morgen, Mittwoch, anläßlich der dritten AK Pendleraktion von den KollegInnen der Eisenbahnergewerkschaft an acht Wiener "Bahnpendler-Bahnhöfen" verteilt. AK Pendlerombudsmann Johann Siebenhandl: "Die flexiblen Arbeitszeiten erfordern von den ArbeitnehmerInnen eine immer
höhere Flexibilitätsbereitschaft, der die Betreiber der öffentlichen Verkehrsmittel gerecht werden müssen. Im neuen Fahrplan können wir hier bereits auf einige wichtige Erfolge verweisen, aber aufgrund zahlreicher Pendlerwünsche bleiben wir hier weiter am Ball." Spätere Abendzüge und bessere Informationen für die Pendler sind die heurigen Anliegen der AK Pendleraktion. ****

Täglich pendeln bis zu 180.000 Berufstätige aus dem Burgenland und aus Niederösterreich nach Wien in ihre Arbeit. Rund 85.000 kommen mit der Bahn in die Bundeshauptstadt. In Wien pendeln rund 400.000 Menschen von einem Bezirk in den anderen. Die AK Pendleraktion findet heuer bereits zum dritten Mal statt. Am Mittwoch, dem 20. Mai, werden 120.000 neue Fahrplanauszüge der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und der Wiener Linien von den KollegInnen der Eisenbahnergewerkschaft an acht Wiener "Pendler-Bahnhöfen" verteilt. Unter dem Motto "Ihr Arbeitsweg ist uns wichtig" können auch heuer wieder die Pendler in und nach Wien ihre Wünsche und Beschwerden an den AK Pendlerombudsmann Johann Siebenhandl schreiben. Die Bilanz des AK Ombudsmannes kann sich sehen lassen:
Bereits 80 Prozent der Pendlerwünsche konnten in den letzten drei Jahren erfüllt werden.

Einiges durchgesetzt
Die vorjährigen Pendleraktionen erzielten deutliche Erfolge. Der
AK Pendlerombudsmann konnte einige Projekte durchsetzen:
+ Auf der Nordwestbahn konnte die AK eine spätere Verbindung nach Retz erreichen, und zwar ab 21.00 Uhr Wien Nord.
+ Auf der Franz Josefs Bahn hat sich AK Siebenhandl für einen Pendler-Frühzug von Gmünd nach Wien eingesetzt, der um 3.55 Uhr von Gmünd abfährt.
+ Auf der Westbahn halten nun alle Züge mit der Abfahrt in Wien West zur Minute 28 in Hütteldorf.
+ Auf der Nordbahn wurde der Nachtzug nach Hohenau - ab Wien Nord 22.37 Uhr - auf Ersuchen der AK 20 Minuten später gelegt.
Auf der Ostbahn konnte der Pendler-Ombudsmann einen Regionalzug ab Nickelsdorf 7.18 Uhr, an Wien 8.10 Uhr durchsetzen.
+ Auf der Südbahn wird eine weitere Forderung der AK, der Viertelstundentakt der S-Bahn nach Mödling, ab 1998 realisiert.
+ In Kürze werden 20.000 Park & Ride-Abstellsplätze an wichtigen Bahnhöfen, wie zB Mödling, errichtet.
+ Der AK Pendlerombudsmann hat sich auch für die
Doppelstockwaggons für den Regionalverkehr auf der Südstrecke eingesetzt.

Spätere Züge - bessere Infos
"Die flexiblen Arbeitszeiten der ArbeitnehmerInnen erfordern auch eine größere Flexibilität der öffentlichen Verkehrsmitteln," erzählt der AK Pendlerombudsmann. Vor allem bei den späteren Abendverbindungen, die die Pendler wollten, konnte bereits einiges im neuen ÖBB-Fahrplan realisiert werden. Hier bleiben wir
weiterhin am Ball. Späte Züge wünschen sich die Pendler auch auf der Südbahn und der Pottendorfer Linie.
"Verbessert muß auch die Abstimmung der Bahn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln werden," so Siebenhandl. Koordinierungsbedarf gebe es vor allem zwischen Bahn und Bus und zwischen Bahn und U-Bahn sowie in der Planung der Infrastruktur.
Die AK wird vor allem darauf achten, daß keine Verkehrsangebote für Pendler zurückgenommen werden.Service und Information müssen endlich verbessert werden. AK Siebenhandl wird sich für neue Informations-Systeme einsetzen.

Offenes Ohr für Pendler
Seit mehr als drei Jahren gibt es den AK Pendlerombudsmann Johann Siebnehandl, der sich für die Anliegen und Wünsche der Pendler einsetzt. Seine Adresse: AK Pendlerobmudsmann Johann Siebenhandl, Postfach 142, 1053 Wien.

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Presse Doris Strecker
Tel.: (01)501 65-2677

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