Knotzer: Keine Verknüpfung der Zeltfest-Lösung an das Gutdünken der Wirte

Wirtschaftsflügel der Volkspartei agiert gegen das "Recht" der Vereine für die Abhaltung von Vereinsfesten

St. Pölten, (SPI) - "Die konservative Haltung der Volkspartei in Sachen "Zeltfest-Lösung” ist wirklich nicht mehr verständlich. Anstatt die Bürokratie für die Feuerwehren und die tausenden gemeinnützigen, karitativen und mildtätigen Vereine abzuschaffen, will die VP nur neue Hürden - wie die verpflichtende Konzession eines Gastwirtes für die Vereine - schaffen. Dies widerspricht eindeutig den Intentionen des NÖ Landtages, der sich dafür ausgesprochen hat, den Feuerwehren, Rettungsorganisationen und gemeinnützigen Vereinen mit ihren Festen ihre Finanzierungsgrundlage zu sichern und Auslagen bzw. Bürokratisierungen in diesem Zusammenhang abzuschaffen", stellt SP-Abg. Fritz Knotzer heute fest.****

Eine wirkliche Konkurrenz zur Wirtschaft - den Wirten - besteht schon allein deshalb nicht, da die Sozialdemokraten die Dauer der Zeltfeste jährlich mit drei Tagen limitieren wollen. Die Haltung der Volkspartei würde nur dazu führen, daß die Vereine wieder dem Gutdünken der Wirte ausgeliefert sind. Dies würde nur weitere Probleme schaffen, denn was tun die Vereine, wenn sich kein Wirt für eine Konzessionsbereitstellung findet bzw. wenn es - und das ist leider in vielen kleineren Gemeinden bereits der Fall - kein Wirt vor Ort ist. Weiters steht zu befürchten, daß sich die Gastwirte ihre "Gegenleistung" abgelten lassen, was wiederum zu Einnahmenverlusten der Feuerwehren und Vereine führen würde.

"Die Haltung der Sozialdemokraten ist hier auf Bundes- und Landesebene eindeutig. Die Steuerfreiheit und damit im Einklang
ein Recht für die Veranstaltung von Festen - mit einer eindeutigen Begrenzung der Dauer und des Umfanges - muß umgesetzt werden. Die Arbeit der vielen Freiwilligen, der Funktionäre und Mitarbeiter verdient höchsten Dank und Anerkennung. Die Feuerwehren, Rettungsorganisationen und Vereine fühlen sich von der VP im Stich gelassen und sind angesichts des anhaltenden Widerstandes zu Recht frustriert. ”Es muß sich bei der zu schaffenden Regelung jedenfalls um ein ”Recht” der Vereine handeln. Die Vereine dürfen nicht zu Bittstellern degradiert werden und wieder vom Gutdünken der Wirtschaft abhängig gemacht werden", so Knotzer abschließend. (Schluß) fa

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