Mikl-Leitner zu Mochovce: Widerstand gegen AKW bestätigt

Verschiebung der Inbetriebnahme als erster Teilerfolg

Niederösterreich, 18.5.1998 (NÖI) Als ersten Teilerfolg bezeichnete VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner in einer ersten Reaktion die Verschiebung der Inbetriebnahme des grenznahen Atomkraftwerkes in Mochovce. "Durch diese Entscheidung der slowakischen Betreiber sehe ich den breiten Widerstand gegen
das gefährliche Atomkraftwerk bestätigt. Gerade die VP Niederösterreich hat durch Protestaktionen immer auf die Gefährlichkeit des Reaktors hingewiesen. Dennoch gilt es, auch weiterhin im Sinne der niederösterreichischen Bevölkerung gegen das AKW aufzutreten", so Mikl-Leitner.****

Mikl-Leitner bezeichnete in diesem Zusammenhang eine Inbetriebnahme des Reaktors vor dem Vorliegen des Prüfberichts der Expertenkommission als verantwortungslos. "Das AKW darf nicht ans Netz gehen, bevor wir nicht wissen, welche Mängel vorliegen und diese nicht vollständig behoben sind. Die Leute in Niederösterreich dürfen durch das Gefahrenprojekt Mochovce nicht in ihrer Sicherheit und Gesundheit gefährdet werden", so Mikl-Leitner.

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