Greenpeace: Verschiebung der Mochovce-Aktivierung Riesenerfolg.

Erstes Einlenken der slowakischen Projektbetreiber könnte Anfang vom Ende von Mochovce sein

Wien/Bratislava. - Als 'Riesenerfolg' bezeichnete Greenpeace in einer ersten Reaktion die heute bekanntgewordene Verschiebung der Aktivierung des Atomkraftwerks Mochovce. 'Das vorläufige Einlenken ist ein Ergebnis der von mehreren Expertenteams aufgedeckten Sicherheitsmängel. Der Druck auf die slowakischen Projektbetreiber muß jetzt weiter gesteigert werden, damit es nicht nur zu einer Verschiebung, sondern zu einem endgültigen Aus für Mochovce kommt.', forderte Greenpeace-Sprecher Alexander Egit. Mehrere Expertenüberprüfungen sind zum Ergebnis gekommen, daß Mochovce erhebliche Sicherheitsdefizite habe. Neben der internationalen, unabhängigen Expertenkommission unter Leitung von Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Kromp, hat auch das vom EU-Phare-Programm beauftragte deutsch-französische Team Risk-Audit erhebliche, nach wie vor bestehende Sicherheitsmängel entdeckt. Auch Empfehlungen der IAEO, bei Schwachstellen des Reaktordruckbehälters Schutzschilder an dessen Innenwänden zu installieren, wurden bislang ignoriert.

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