Gebert: Einfluß der öffentlichen Hand nach Ausgliederung der Flughafen Wien AG bleibt gewahrt

Masterplanung bedingt rasche und umfassende Beteiligung der Bürger

St. Pölten, (SPI) - "Auch nach der Übertragung der Bundesanteile der Flughafen Wien Aktiengesellschaft an die ÖIAG bleibt der Einfluß der öffentlichen Hand gewährleistet. Weiters wurde von Seiten des Bundes versichert, daß nach der Übertragung keine weitere Privatisierung der Flughafen Wien Aktiengesellschaft durch die ÖIAG geplant ist", freut sich der Schwechater SP-Abg. Richard Gebert über die Lösung im Sinne der Beschäftigten, aber auch der Bundesländer Wien und Niederösterreich.****

"Das zur Zeit in der Öffentlichkeit diskutierte Vorhaben der Erweiterung des Flughafens Wien um eine dritte Flugpiste ist - und das bestätigt auch die Flughafen Wien AG - derzeit nicht aktuell. Im Rahmen einer Masterplanung wird der Bau einer dritten Piste erwogen - allerdings erst frühestens im Jahr 2015. Trotzdem muß darauf bestanden werden, daß bereits heute die umfassende Einbindung der Bevölkerung und der unmittelbaren Anrainer in
dieses Projekt erfolgt. Die im Rahmen der Masterplanung präsentierten Infrastrukturmaßnahmen führen nicht nur zu einer verständlichen Verunsicherung der Bevölkerung, es kommt bereits zu Grundstücksverkäufen und -spekulationen", stellt Gebert weiter fest.

Über die erfreuliche Aussicht bis zum Jahr 2015 5.000 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen darf nicht vergessen werden, den Interessen der Anrainer umfassend Rechnung zu tragen. "Die derzeitige Situation ist unbefriedigend - die Flughafen Wien AG
muß sofort damit beginnen, die Menschen zu informieren und ihre Planungen mit den Anrainergemeinden abzustimmen", fordert Gebert abschließend.
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