Mikl-Leitner: F sollen Wählertäuschung eingestehen

Unwissenheit der engsten Mitarbeiter glaubt niemand

Niederösterreich, 15.5.1998(NÖI) "Wenn die FP-NÖ ihre Ankündigungen von einer gläsernen Partei nur halbwegs ernst
nimmt, dann ist es höchst an der Zeit, daß sie ihre Wählertäuschung eingestehen. Denn daß die F die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher vor den NÖ-Landtagswahlen angeschmiert hat, das weiß jetzt jeder", stellte VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner heute fest.****

"So war es der mittlerweile zurückgetretene Obmann Gratzer,
der zu Beginn der Rosenstingl-Affäre stets versicherte, daß es keinerlei finanzielle Verquickungen mit der Freiheitlichen
Partei gibt. Tatsache ist, daß die F-NÖ kräftig mit
Steuergeldern spekuliert und öffentliche Gelder in den Sand
gesetzt hat. Wer soll den F also noch irgendtwas glauben?" ist Mikl-Leitner davon überzeugt, daß gerade die engsten
Mitarbeiter Gratzers von den finanziellen Spielchen etwas
gewußt haben müssen.

Es werde sich zeigen, wie lange das neue F-Team rund um
Schimanek seine Dementi aufrecht halten kann, und Mikl-Leitner vermute, daß mit dem Auffinden Rosenstingls noch so manche bei
der FP in NÖ ihre blauen Wunder erleben werden müssen. "Die
ganze Wahrheit muß auf den Tisch", so die VP-Landesgeschäftsführerin.

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