Ballmaier & Schultz: Ballmaier & Schultz fusioniert mit Baader Wertpapier

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Ballmaier & Schultz Wertpapier Aktiengesellschaft (WKN: 508810)

Vorstand und Aufsichtsrat der Ballmaier & Schultz Wertpapier AG haben der Fusion mit der Baader Wertpapier GmbH zugestimmt. Grundlage war ein Wertgutachten der KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft. Die neue Gesellschaft wird als Baader Wertpapierhandelsbank AG firmieren. Sitz der neuen Gesellschaft ist München. "Durch die Zusammenführung der beiden Gesellschaften wachsen wir in eine neue Dimension", so Uto Baader, Vorstandssprecher der Ballmaier & Schultz AG. Das neue Unternehmen werde mit einer soliden Eigenkapitalbasis ausgestattet sein. "Die neue Baader Wertpapierhandelsbank AG wird Skontroführer für 1.300 in- und ausländische Aktien sowie 1.400 Optionsscheine sein", so Baader. Die starke Marktposition in Deutschland mache das neue Unternehmen auch fit für den europäischen Wettbewerb. Das Konzept für die Zusammenführung sieht vor, das Grundkapital der Gesellschaft von DM 6 Millionen um 24 Millionen auf DM 30 Millionen durch die Ausgabe von 480.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien über DM 50,00 gegen Einlage zu erhöhen. Von den 480.000 neuen Aktien werden der Aktionärin Baader Wertpapier GmbH 375.200 neue InhaberStammaktien im Nennwert von insgesamt DM 18.760.000,00 zum Ausgabepreis von DM 1.168,00 je Aktie über DM 50,00 gewährt. Die der Baader Wertpapier GmbH gewährten neuen Aktien werden als Gegenleistung für die Übertragung ihres operativen Wertpapierhandelsgeschäfts auf die Gesellschaft im Wege der Ausgliederung nach dem Umwandlungsgesetz ausgegeben. Die der Baader Wertpapier GmbH gewährten neuen Inhaber-Stammaktien sind ab dem 1.1.1998 gewinnberechtigt. Die übrigen 104.800 Inhaber-Stammaktien werden zu einem Betrag von DM 50,00 je Aktie ausgegeben. Sie werden durch ein Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den außenstehenden Aktionären im Verhältnis 1:4 zum Preis von DM 1.168,00 je Aktie zum Bezug anzubieten und mit der weiteren Verpflichtung, die gesamte positive Differenz zwischen dem Emissions- und dem Bezugskurs, abzüglich der an das Kreditinstitut zu zahlenden Provision, an die Gesellschaft abzuführen. Die neuen, auf die außenstehenden Aktionäre entfallenden Inhaber-Stammaktien, sind ab dem 1.7.1998 gewinnberechtigt. Damit wird den freien Aktionären die Aufrechterhaltung ihrer Beteiligungsquote ermöglicht. Der Hauptversammlung, die am 26. Juni 1998 stattfindet, wird die Fusion zur Genehmigung vorgeschlagen.

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